Corona

Soliessen to go

Das Soliessen auf dem Flößerwasen gibt es wegen Corona in der To-Go-Variante.

Das Bild zeigt (von links): Ulrike Sommer, Achim Wicker, Christof Schaible, Sibylle Klink, Gregor Holtgrewe und Benjamin Volz. Bild: DRS

Das Soliessen auf dem Flößerwasen in Horb soll auch während der Coronapandemie ein Zeichen gegen Armut setzen.

Seit sieben Jahren laden diakonische und caritative Träger und das Katholische Dekanat Freudenstadt zum Soliessen auf dem Flößerwasen in Horb ein. Coronabedingt gibt es in diesem Jahr die To Go-Variante.  Am Donnerstag, 22. Oktober 2020, bekommen Besucher auf dem Flößerwasen und bei schlechtem Wetter in der Martkhalle von 11.30 bis 13.30 Uhr etwas zu Essen und zu trinken und viele Informationen.

Benjamin Volz und Christof Schaible von Erlacher Höhe, Ulrike Sommer, Regionalleiterin der Caritas, Sibylle Klink, AWO Horb, Gregor Holtgrewe, Bruderhaus Diakonie und Dekanatsreferent Achim Wicker vom Katholischen Dekanat Freudenstadt versprechen neben einem schmackhaften Mittagsvesper zum Mitnehmen vor allem viele Informationen zum Thema Armut. Blickfang werden viele „Smiley-Luftballons“ an der Horber Neckarbrücke sein, die für arme Kinder im Landkreis Freudenstadt stehen. Die Veranstalter informieren an einzelnen Ständen über ihre Angebote für Menschen in Armut, insbesondere Kinder.

Auf einer großen Tafel haben Gäste die Möglichkeit zu schreiben, was für sie Armut bedeutet. Und jedes Kind darf sich einen mit Helium gefüllten Smilie-Luftballon mitnehmen. Wenn auch die sonst übliche Begegnung beim Soliessen nicht oder nur auf Abstand stattfinden kann, ist es den Veranstaltern dennoch wichtig, gerade in der jetzigen Zeit ein Signal gegen Armut zu setzen. Der gesamte Erlös der Veranstaltung geht an die AWO Horb für die Anschaffung neuer Materialien für die Schülerbetreuung. Besucher werden gebeten, sich an die gängigen Coronaregelungen zu halten und den Anweisungen der Ordner Folge zu leisten.