Sülchenkirche

Stimmungsvoller Premierenabend

Die Erstaufführung des Dokumentarfilms "Die Sülchenkirche" lockte 120 Zuschauer/innen zum Kino-Open-Air vor die Rottenburger Kirche.

„Ein gelungener Abend“, freute sich Bischof Gebhard Fürst nach der Vorführung. Die 120 Zuschauerinnen und Zuschauer genossen die stimmige Open-Air-Atmosphäre an diesem Spätsommerabend sichtlich und zeigten sich hernach beeindruckt von der reichen Geschichte Sülchens.

Der Film von Regisseur Dominik Wessely verdichtet in 45 Minuten ein breites Themenspektrum. Es geht um die archäologischen Funde, die bei den Ausgrabungen in Sülchen in den vergangenen Jahren gefunden wurden und die unter anderem Aufschluss geben über die frühchristliche Bestattungskultur vor 1400 Jahren. Die Dokumentation zeigt aber auch das Geheimnis der Entstehung der Sülchenkirche und die Geschichte der Christianisierung des Südwestens.

Nach der Premiere sprachen Bischof Gebhard Fürst (auf dem Podium) und Regisseur Dominik Wessely (live aus Berlin zugeschaltet) vor dem Publikum mit Bischofsbüro-Leiterin Karin Schieszl-Rathgeb über Motivation und Entstehung des Dokumentarfilms.

Wie dieser bei den Premierenbesuchern ankam, einige Eindrücke von der Veranstaltung und Szenen aus dem Film zeigen wir in unserem Video.

Zum Dossier: Sülchenkirche

Gottesdienstort, Museum und Bischofsgrablege

Die Friedhofskirche Sülchen ist lebendiges Glaubenszeichen und archäologische Sensation zugleich. Seit der Wiedereröffnung am 4. November 2017 präsentiert sich die Sülchenkirche als Ort für die Feier von Gottesdiensten wie auch als Erinnerungs- und Erlebnisstätte. Seit rund 1500 Jahren dient sie als christlicher Bestattungs- und Sakralort, zudem ist sie seit 1869 Grablege der Rottenburger Bischöfe.

Um der historischen Bedeutung des Ortes Rechnung zu tragen und die herausragenden Funde zu präsentieren, wurde im Zuge der letzten Renovierung ein moderner Ausstellungsbereich eingerichtet.