Corona

10.000 Schnelltests eingetroffen!

Die ersten Schnelltests sind im Studienkolleg St. Johann Blönried:eingetroffen. Bild: DRS

Im Studienkolleg St. Johann Blönried in Aulendorf: Ulrike Schmid, Leitung Ganztagsbereich, und Schulleiter Klaus Schneiderhan nehmen die ersten Schnelltests in Empfang. Bild: DRS

Um Testungen der Schülerinnen und Schüler vor den Osterferien möglich zu machen, wurden die ersten Schnelltests an die katholischen Schulen in der Diözese ausgeliefert.

Seit einer Woche kehren die Schülerinnen und Schüler wieder an die katholischen freien Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zurück. Über die Auslegung der Corona-Verordnung wurde in der letzten Woche viel debattiert. Die neuen Organisationsformen fordern von den Schulen abermals neue Planungen und viel Flexibilität. Wie eine Teststrategie aussehen soll und wo Schnelltests für die die Schülerinnen und Schüler bezogen werden können, ließ die Kultusverwaltung lange Zeit offen.

Teststrategie ausformuliert

Die Stiftung Katholische Freie Schule hat gemeinsam mit dem Ordensschulen Trägerverbund in der vergangenen Woche quasi über Nacht eine Teststrategie für die katholischen freien Schulen ausformuliert und einen Anbieter für entsprechende Antigen-Schnelltests aufgetan. Am Montag wurden die ersten Chargen an den Schulen entgegengenommen. Vor den Osterferien wird noch eine weitere Lieferung erwartet.

Infektionen frühzeitig identifizieren

Das Ziel der Testungen an den katholischen Schulen ist es, Infektionen frühzeitig zu identifizieren und zu isolieren, um möglichst viele Infektionsketten zu unterbrechen. An den Schulstandorten wurden entsprechende Räume hergerichtet, Hinweise und Hygienekonzepte erstellt, um möglichst bald mit dem Testungen zu beginnen. „Wir hoffen, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Schülerinnen und Schülern so ein wenig mehr Sicherheit bieten können. Die Kolleginnen und Kollegen und die Kinder und Jugendlichen leisten seit einem Jahr Unglaubliches und wir möchten die Präsenzsituation in der Schule so sicher wie möglich gestalten“, erklärt Stiftungsdirektor Dr. Joachim Schmidt.

Katholische Schulen fördern Kreativität

„Wir alle haben im letzten Jahr gespürt, wie bedeutsam persönliche Begegnungen und Beziehungen sind, gerade für Kinder und Jugendliche. Wenn wir die Schulen offen halten möchten, benötigen wir einen verlässlichen Rahmen“, setzt er hinzu. Die Test würden auf freiwilliger Basis angeboten und könnten von den Schülerinnen und Schülern selbst durchgeführt werden. Dass die Schülerinnen und Schüler auch in der Krise aktiv und kreativ sind, hätten sie in den letzten Monaten vielfach bewiesen. An den katholischen Schulen seien Filme gedreht, Masken genäht und Lüftungsanlagen geplant und gebaut worden.

Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

"Die Stiftung Katholische Freie Schule dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im Krisenmanagement, im Fernunterricht, im Präsenzunterricht, in der (Not-)Betreuung, in Beratungen und Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie dem Kollegium, für das Teilen von Ideen und für die wichtige Beziehungsarbeit, die sie Tag für Tag leisten", sagt Schmidt.