14 Jahre Bischof von Rottenburg-Stuttgart

Am Mittwoch, 17. September kann Bischof Gebhard Fürst auf 14 Jahre Amtszeit als Oberhirte der Diözese Rottenburg-Stuttgart zurückblicken. Am 17. September 2000 weihte ihn der damalige Freiburger Erzbischof Oskar Saier zum Bischof der württembergischen Diözese. Bischof Fürst lädt aus Anlass seiner Bischofsweihe vor 14 Jahren am Mittwochabend um 18:30 Uhr zu einem feierlichen Pontifikalamt in den Rottenburger Dom St. Martin ein. Danach begrüßt er im Bischofshaus die Gratulanten. Der Gottesdienst im Dom wird live übertragen auf www.drs.de.

Gebhard Fürst wurde am 2. Dezember 1948 in Bietigheim geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1970 bis 1975 in Tübingen und Wien Theologie. Nach seiner Priesterweihe 1977 und dem Vikariat wurde er 1979 als Repetent in die Priesterausbildung ans Tübinger Wilhelmsstift berufen. Seine Doktorarbeit, die er 1987 abschloss, verfasste er über die Sprachphilosophie Johann Gottfried Herders.

Nach seiner Promotion leitete er 14 Jahre die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, bevor ihn Papst Johannes Paul II. zum 11. Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart ernannte. Sein Wahlspruch als Bischof lautet: „Propter nostram salutem“ (um unseres Heiles willen). Seit 2006 ist Fürst „Medienbischof“ der Deutschen Bischofskonferenz, Vorsitzender von deren Publizistischer Kommission.

Uwe Renz