Abendmahl, Kreuzweg und Halleluja

So bringen im Rottenburger Dom St. Martin die Domsingknaben unter der Leitung von Domkantor Peter Lorenz um 19.30 Uhr in der Abendmesse Werke von Mendelssohn, Ives, Sigurbjörnsson und Kugler zu Gehör. In St. Eberhard Stuttgart intoniert die Schola Gregoriana unter der Leitung von Dommusikdirektor Martin Dücker und begleitet an der Orgel von Domkantor Christian Schmid deutsche Gesänge und Weisen aus Taizé. Um 21.30 Uhr warten die Stuttgarter mit einer Besonderheit auf: Domorganist Johannes Mayr interpretiert den Orgelzyklus „Le Chemin de la Croix“ (Der Kreuzweg) mit 14 Stationen von Marcel Dupré.

Am Karfreitag singt in Rottenburg um 15 Uhr zum Gedenken des Leidens und Sterbens Christi der Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Frank Leenen die Johannespassion von Strohbach sowie Sätze von Bruckner, Rehfeldt, Palestrina, de Victoria und Miskinis. In Stuttgart singen die Domkapelle und Solisten unter der Leitung von Christian Schmid die Johannespassion von Schütz sowie gregorianischen Choral und Improperien, so genannte Heilandsklagen, von de Victoria.

In der Osternachtsfeier am Karsamstag um 21 Uhr singt in Rottenburg die Choralschola Zwischengesänge zur Osternacht und von Schütz „Ich bin die Auferstehung und das Leben“. Die Osternacht in Stuttgart St. Eberhard wird von Kammerchor und Ehemaligen der Mädchenkantorei gestaltet mit Werken von Mendelssohn, Liszt und Dücker.

Am Ostersonntag intonieren in Rottenburg im Pontifikalamt um 9.30 Uhr der Domchor, Solisten und das Concerto Tübingen Rheinbergers Messe in C für Soli, Chor und Orchester. Um 10 Uhr beginnt in Stuttgart das Pontifikalamt mit Haydns Schöpfungsmesse, dargeboten von Domchor, Solisten und Mitgliedern des Staatsorchesters. Dazu gibt es das „Regina Coeli“ von Mozart und Haydns „Halleluja“. Am Ostermontag tragen in Stuttgart die Domkapelle, Solisten und Mitglieder des Staatsorchesters die Missa in G von Caldara vor sowie österliche Motetten und Liedsätze, unter anderem von Vulpius.