Aids, Afrika-Netzwerk und Seefahrerpastoral

Auf dem Treffen widmen sich die 15 offiziellen Delegierten aus verschiedenen Ländern sowie Gäste aus mehreren afrikanischen Ländern unter anderem diakonischen Herausforderungen durch Aids, Fragen der Seefahrerpastoral und dem Erfahrungsaustausch. Zum Programm der zehntägigen Begegnung gehört auch das Treffen eines so genannten Afrika-Netzwerks, in dem Diakone vom Schwarzen Kontinent über ihre Erfahrungen berichten. Zu diesem Netzwerk gehört unter anderen der Tourismusminister von Namibia, der Ständige Diakon Willem Konjore. Stationen des Treffens sind Johannesburg, Soweto und Durban, wo die Delegierten kirchliche Einrichtungen besuchen und mit einheimischen Priestern, Diakonen, Bischöfen und Ordensleuten sprechen.

Weihbischof Kreidler, der Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und kirchliche Dienste der Deutschen Bischofskonferenz und damit auch zuständig für den Ständigen Diakonat ist, wird begleitet vom Leiter der in Rottenburg ansässigen IDZ-Geschäftsstelle, Diakon Klaus-Jürgen Kauß, und dem aus der Diözese stammenden und in Frankfurt lehrenden Theologieprofessor und Diakon Klaus Kießling, der Vizepräsident des Diakonatszentrums ist. Das IDZ wurde 1965 gegründet und hat heute Kontaktstellen in 18 europäischen und 33 außereuropäischen Ländern. Seit seiner Gründung gibt das Zentrum die Zeitschrift „Diakonia Christi“ heraus. Mitgliederversammlungen des IDZ finden nach Bedarf, mindestens aber alle vier Jahre statt. Die maximal 15 Delegierten treffen sich laut Satzung alle zwei Jahre. Zunächst hatte das IDZ seine Geschäftsstelle in Freiburg, seit 1992 ist sie in Rottenburg.