AIDS: die größte humanitäre Herausforderung der Gegenwart

Als „die wohl größte humanitäre Herausforderung der Gegenwart“, so der Leiter der Weltkirchlichen Arbeit, Domkapitular Klaus Krämer, wird darin die weltweite Ausbreitung von AIDS thematisiert. Beispielberichte aus Südafrika, Malawi, Sambia und Indien führen die Lebensumstände der dort durch HIV infizierten Menschen vor Augen und machen zugleich deutlich, wie sich das Bild heutiger kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit darstellt.

Die Publikation erinnert auch daran, dass die sogenannte Weltkirchliche Arbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart in diesem Jahr seit 40 Jahren besteht. Der heuer 80 Jahre alt gewordene frühere Generalvikar Eberhard Mühlbacher, über viele Jahre hinweg für die internationalen Hilfen der Diözese verantwortlich, hatte sie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil aufgebaut, an dem er als Sekretär von Bischof Carl-Joseph Leiprecht teilgenommen hatte. Die theologische Öffnung der Kirche durch dieses Konzil, nicht zuletzt aber auch die dort entstandenen persönlichen Kontakte mit Kirchenvertretern aus der ganzen Welt, hatten damals entscheidende Impulse zu dieser Initiative gegeben. „Prälat Mühlbacher hat die Solidarität der Christen unserer Diözese in die Welt hinausgetragen, er hat dadurch aber auch die Weite der Weltkirche in die Diözese hereingebracht“, so wird Bischof Gebhard Fürst in der Zeitschrift zitiert.

„Der geteilte Mantel“ ist ein Symbol für christliche Solidarität mit den Ärmsten. Es geht zurück auf den Bischof Martin von Tours, den Diözesanpatron der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Von ihm erzählt die Legende, er habe – noch als römischer Offizier - mit dem Schwert seinen Mantel durchtrennt und eine Hälfte einem frierenden Bettler überlassen. In der Gestalt dieses Bettlers habe sich in einer nächtlichen Vision Christus dem hl. Martin zu erkennen gegeben.

Die Zeitschrift „Der geteilte Mantel - 2007“, hrsg. vom Bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Hauptabteilung Weltkirche, Redaktion und Gestaltung: Johannes Bielefeld, 41 S., DIN A 4,
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