Aktiv auf vielen musikalischen Feldern

Als bundesweit erste wurde diese Interessenvertretung auf Diözesanebene gegründet. Am Mittwoch und Donnerstag befassen sich die 130 Mitglieder bei der Tagung mit ihrem Berufsbild und mit der Gefährdung durch Burnout. Der für Kunst und Musik in der Diözese verantwortliche Weihbischof Johannes Kreidler wird teilnehmen. Einen Vortrag zum Berufsbild hält Landeskirchenmusikdirektor Bernhard Reich (Stuttgart) zum Thema „Über den Jordan oder ins Land der Verheißung?“; der Medizinprofessor Volker Faust referiert zum Thema Burnout.

Die Arbeit von Kirchenmusikern habe sich in den vergangenen 20 Jahren enorm gewandelt, sagt der Schramberger Kirchenmusikdirektor Rudolf Schäfer, der Vize-Vorsitzender des Verbandes ist. „Früher bestand sein Dienst im Orgelspiel an Werk- und Sonntagen, in Proben mit Kirchenchor und Schola.“ Heute umfasse die Arbeit ein Spektrum vom Kindergarten bis zum Seniorenkreis, von der Kantorenbetreuung bis zu Jugendchören mit Bands, für die individuell Arrangements geschrieben werden müssten. „Das ist sehr aufwändig und bisweilen belastend“, so Schäfer. Der bundesweit vernetzte Verband tauscht sich mit Kollegen aus und dringt auf bessere Arbeitsbedingungen wie auch angemessene Honorierung der Arbeit.

www.kirchenmusiker-drs.de

Uwe Renz