„Alle Füllfedern haben aufgehört zu schreiben“

Der zweite Preis (500 Euro) wurde der im ostpreußischen Königsberg geborenen und im oberschwäbischen Bad Waldsee lebenden „Wortflechterin und Holzschneiderin“ Ilsa Knoll für deren Prosatext „Das Lächeln“ zuerkannt. Ein Wochenende in einem Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, deren Katholische Erwachsenenbil-dung (keb) Trägerin des Wettbewerbs ist, bekommt die in Fritzlar lebende Autorin Margret Küllmar (60) für ihre Geschichte einer Trauerbewältigung mit dem Titel „Wo das Meer den Himmel berührt“. Beworben hatten sich 210 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Beneluxländern und Rumänien.

Die preisgekrönten Texte werden im kommenden Jahr in der keb-Schriftenreihe „Stuttgarter Hefte“ zusammen mit Texten weiterer 14 Bewerber veröffentlicht. Später soll ein Buch mit einer noch größeren Textauswahl aus dem Wettbewerb erscheinen. Eine Jury aus Literaturwissenschaftlern und Theologen hatte in einem anonymen Ver-fahren die drei Preisträgerinnen bestimmt. „Wir waren überrascht von der hohen Qua-lität der Texte zum Thema Sterben und Tod“, sagt Initiator Dr. Krämer.

An die Medien: Bitte veröffentlichen Sie die Meldung. Zur Preisverleihung am Sonn-tag (15. November, 18 Uhr) in Stuttgart im Haus der katholischen Kirche (Königstraße 7) sind Sie herzlich eingeladen. Die Laudationes hält der Leiter der keb Rottenburg-Stuttgart, der Literaturwissenschaftler und Theologe Dr. Michael Krämer. Die Preis-trägerinnen lesen aus ihren Werken und stehen für Gespräche zur Verfügung.