Als Anwälte stärken, stützen und vernetzen

Erstmals überreichte der für den Bereich Kirche und Gesellschaft zuständige Ordinariatsrat Joachim Drumm heute den 28 Frauen und Männern die Ernennungsurkunden. Die Beauftragten sollen Familien stärken, stützen, vermitteln und vernetzen helfen. Für die neue Initiative im Sinne der von Bischof Gebhard Fürst bestätigten pastoralen Priorität „Familien stärken“ stellt die Diözese ein Budget von zunächst rund 200.000 Euro für die beiden ersten Jahre zur Verfügung. Die zunächst bis Ende 2010 beauftragten Männer und Frauen werden vom Fachbereich Ehe und Familie der Diözese fachlich begleitet und unterstützt.

Der neue Dienst sei Zeichen einer bewussten Familienorientierung der Diözese, betonte Drumm. Ehe und Familie im kirchlichen Leben zu stärken beginne damit, „Gemeindemitglieder bewusst als Familienmitglieder wahrzunehmen und die Pastoral von der Lebenswirklichkeit der Familien her zu gestalten“. Für die Seelsorge habe eine konsequente Familienorientierung zur Folge, den familiären Alltag mit allem, was dazugehöre, als Lernort des Lebens und damit auch als des Glaubens ernst zu nehmen.. Durch vielfältige Bildungsangebote zu Fragen der Beziehung und Erziehung setzt sich die Diözese für die Stärkung von Partnerschaft und Familie ein.

Ohne Familien sei kein Staat zu machen. Um das Gelingen des Lebens in Familien zu fördern, sind Drumm zufolge die Rahmenbedingungen für sie zu verbessern. Die neuen Familienbeauftragten hätten als Anwälte der Familien eine verantwortungsvolle Aufgabe in dem Bemühen der Kirche, ihren Beitrag zur Stärkung von Familien zu leisten. Der Ordinariatsrat dankte ihnen für ihre Bereitschaft und sicherte größtmögliche Unterstützung zu.