Als „homo caritatis“ Vorbild und Ermutigung

Prälat Georg Hüssler habe in seiner Person verkörpert, dass die Kirche ihr Zeugnis für Jesus Christus nur glaubwürdig leben könne, wenn sie eine Kirche der Nächstenliebe sei, betonte Bischof Fürst in einem persönlichen Glückwunschschreiben. Hüssler habe auf nationaler und auf internationaler Ebene vorgelebt, wie die Kirche Anwältin für Menschenrechte und Menschenwürde sein könne und sein müsse. Die Geschichte von Hüsslers persönlichem Beitrag zum Aufbau der internationalen Entwicklungszusammenarbeit der katholischen Kirche in Deutschland und in Europa sei bis heute noch nicht geschrieben. Zugleich sei Georg Hüssler immer auch Seelsorger gewesen. Er habe nie den Nahbereich der Anliegen seiner Mitarbeitenden übersehen, so Bischof Fürst. Nach seinem aktiven Dienst als Caritaspräsident habe er viele Menschen in ihrer Pflegebedürftigkeit und in ihrem Sterben begleitet. Als „homo caritatis“ sei Hüssler Vorbild und Ermutigung, sagte Bischof Fürst.

Dr. Thomas Broch