Andreas Rieg neuer Regens des Rottenburger Priesterseminars

Bischof Gebhard Fürst hat ihm die Verantwortung für die Nachwuchstheologen in der letzten Ausbildungsphase vor der Priesterweihe übertragen. Dieter Eckmann, Regens des Priesterseminars seit 2005, übernimmt die Leitung des Tübinger Klinikpfarramts, das seit einem Jahr vakant ist.

Andreas Rieg ist 1963 in Schwäbisch Gmünd geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Physik bis zum Vordiplom, bevor er sich auf dem Theologischen Vorseminar Ambrosianum in Ehingen/Donau auf das Theologiestudium vorbereitete. Katholische Theologie studierte er von 1987 bis 1992 in Tübingen und Rom. Nach der Weihe zum Diakon erwarb er sich zunächst in Metzingen erste seelsorgspraktische Erfahrungen. 1994 wurde er in Schwäbisch Gmünd zum Priester geweiht. Seine Vikarsjahre verbrachte er in Friedrichshafen und Freudenstadt, 1998 verlieh ihm Bischof Walter Kasper die Pfarrei St. Kilian in Bieringen und übertrug ihm zugleich die Seelsorge in den Pfarreien St. Georg in Aschhausen, St. Johann Baptist in Oberkessach und St. Georg in Marlach, alle im Dekanat Hohenlohe. 1999 wurde Andreas Rieg außerdem zum Administrator der Pfarreien St. Joseph in Schöntal und St. Sebastian in Berlichingen bestellt, die inzwischen zur Seelsorgeeinheit Schöntal gehörten. Im Oktober 2001 wurde Rieg zum Dekan für das Dekanat Hohenlohe und bald danach von der Dekanekonferenz in deren Moderatorenteam gewählt. Von 2004 bis 2006 übernahm er während der Vakanz in fünf Pfarreien in der Seelsorgeeinheit Mittleres Jagsttal die Aufgaben eines Administrators.

Andreas Rieg tritt seine neue Stelle als Regens des Priesterseminars zum 1. September 2007 an.