Auf dem Weg zu einer demenzsensiblen Kirchengemeinde

Die Handreichung mit dem Titel „Leben im Anderland: Demenz – mitten unter uns“ zeigt kurz und prägnant vorhandene Angebote im caritativen Bereich, informiert über das Krankheitsbild, und stellt beispielhaft Projekte in Kirchengemeinden vor.

„Wir unterstützen die pastoralen Mitarbeiter ganz konkret auf ihrem Weg zu einer demenz-sensiblen Kirchengemeinde“, sagte Irme Stetter-Karp, Leiterin der Hauptabteilung Caritas der Diözese. Es sei ein pastoral-diakonisches Anliegen auf die besonderen Bedürfnisse von Demenzerkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen.

Gleichzeitig unterstützt Stetter-Karp die Forderungen des Expertenbeirats zur Ablösung der aktuell geltenden drei Pflegestufen. Künftig sollen demnach fünf Pflegegrade eingeführt werden, die auch den Betreuungsbedarf von demenziell erkrankten Menschen erfassen. „Die Pflege von Menschen kann nicht im Minutentakt erfolgen“, betonte Stetter-Karp.