„Ausbildung ist nachhaltigste Form der Entwicklungsarbeit“

Die Fernsehjournalistin Gundula Gause unterstützt als Schirmherrin des Afrikatags das Aachener Hilfswerk missio seit 10 Jahren.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart findet die alljährliche Kollekte zum „Afrikatag“ am 1. Januar 2012 statt. Im Mittelpunkt steht das Engagement der Kirche in Madagaskar. „Wer Afrika nachhaltig helfen will, bildet Menschen aus“, erklärte Domkapitular Heinz Detlef Stäps, missio-Diözesandirektor und Leiter der Hauptabteilung Weltkirche der Diözese. „Das ist die wirksamste Form der Entwicklungsarbeit.“ Mit den Erlösen aus den Kollekten fördert missio deshalb vorrangig Aus- und Weiterbildungsprojekte kirchlicher Mitarbeiter vor Ort. Dafür wurden beim Afrikatag 2011 im Bistum Rottenburg-Stuttgart 111.760 Euro gespendet.

Prominente Unterstützung erfährt die missio-Aktion zum „Afrikatag“ seit zehn Jahren durch die Fernsehjournalistin Gundula Gause. „missio leistet jenseits der klassischen Entwicklungshilfe seelischen und spirituellen Beistand, in dem das katholische Hilfswerk Pfarrer und Ordensleute in den betroffenen Ländern unterstützt“, betonte Gause. „Sie kennen die Nöte der Menschen und leben mit ihnen. Wenn ich an Afrika denke, sehe ich nicht nur Dürre und Armut, sondern auch Lebenswillen und eine unglaubliche Hoffnung.“

Der Afrikatag, die älteste gesamtkirchliche Kollekte der Welt, wurde von Papst Leo XIII. gegründet, der die „fluchwürdige Pest der Sklaverei“ öffentlich anprangerte und am 6. Januar 1891 die erste Kollekte zur Befreiung der Sklaven veranlasste.

Weitere Informationen finden Sie unter www.missio-hilft.de.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio e.V. ist eines der größten Hilfswerke in Deutschland und fördert den Aufbau der katholischen Kirche und die Ausbildung seiner Mitarbeiter in mehr als 90 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien. Mit jährlich rund 60 Millionen Euro finanziert missio mehr als 2.000 Projekte. missio investiert in Ordensleute, Priester und Laien, die Bedürftigen helfen und damit die Welt verändern. Wie Schutzengel sind sie für die Menschen da und machen Mut, wo Verzweiflung und Elend herrschen. Deshalb können wir stolz sagen: „Schutzengel: Wir bilden sie aus.“

Dr. Thomas Broch