Ausgesandt als „Helfer der Freude“

Beauftragt wurden am Samstag Verena Fink, bislang im Dekanat Ehingen-Ulm und künftig im Dekanat Böblingen tätig, Britta Groß, bislang Dekanat Esslingen-Nürtingen und künftig Dekanat Reutlingen-Zwiefalten, Stefan Hubl, bislang Dekanat Böblingen und künftig Dekanat Biberach, Dr. Jörg Kohr, vorher und auch künftig im Dekanat Calw, Kerstin Schelkle, bislang Dekanat Allgäu-Oberschwaben und künftig Dekanat Schwäbisch-Hall, Michaele Schipke, bisher Stadtdekanat Stuttgart und künftig Dekanat Ludwigsburg, und Stefan Wuchenauer, vorher und künftig im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten.

„Pastoralreferentinen“ und „–referenten“ üben in der katholische Kirche einen hauptberuflichen seelsorgerlichen Dienst aus, der Frauen und Männern offen steht. Dieser Dienst setzt ein abgeschlossenes theologisches Hochschulstudium und eine zweijährige Berufseinführung als „Pastoralassistentin“ bzw. „-assistent“ voraus, die mit der Zweiten Dienstprüfung abgeschlossen wird. Sie stehen unter der Leitung des Bischofs und sind im jeweiligen Einsatzbereich dem Pfarrer bzw. Dekan zugeordnet, der für die Leitung einer Pfarrei, einer Seelsorgeeinheit oder eines Dekanats verantwortlich ist. Zu den Aufgabenbereichen, die sie eigenverantwortlich übernehmen gehören der Aufbau und die Begleitung von Gruppen und Initiativen, die Betreuung der Vorbereitung auf Taufe, Erstkommunion und Firmung, schulischer Religionsunterricht, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und Arbeit mit Verbänden, ebenso auch die persönliche seelsorgerliche Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Vorbereitung und Mitgestaltung von Gottesdiensten und Mitarbeit in den karitativen Aufgaben der Gemeinden. Sie können auch mit pastoralen Sonderaufgaben etwa im Krankenhaus, in der Hochschulseelsorge, im Strafvollzug u. a. beauftragt werden. Auch die Geschäftsführung der Dekanatsgeschäftsstellen gehört zu den beruflichen Einsatzbereichen.