Balsam für Ohren und Seele

Rottenburg. 20. Januar 2017. Tastenvirtuosen aus ganz Deutschland hat der Rottenburger Domorganist Ruben Sturm in diesem Jahr wieder zu sich eingeladen. Die Reihe der bis Ende November angesetzten Rottenburger Orgelkonzerte eröffnet er selbst am 5. Februar im Dom St. Martin mit Werken von Bach, Reger, Dupré und Messiaen, bevor am 5. März der frühere Domorganist Wolfgang Rehfeldt Kompositionen von Pachelbel, Bach, Karg-Elert und Dupré interpretiert.

Außergewöhnliche Paarung am 23. April: Der Frankfurter Pianist Andreas Reichel und Domorganist Sturm führen Originalwerke und Arrangements für Klavier und Orgel auf. Sein Debut in Rottenburg gibt am 21. Mai der Leipziger Hochschulprofessor Thomas Lennartz mit französischer, englischer und amerikanischer Kathedralmusik.

Alle Konzerte finden im Dom St. Martin statt – bis auf eines: Zum Patrozinium von St. Moriz auf der anderen Neckarseite gastiert dort am 24. September der Memminger Chordirektor Maximilian Pöllner mit Bach, Brahms, Mendelssohn und Improvisationen. Harald Vogel aus Bremen, der als international anerkanntester Experte für Alte Musik gilt, konzertiert am 29. Oktober mit Kompositionen aus der Norddeutschen Schule von Praetorius, Buxtehude und Scheidemann. Er gibt in Rottenburg einen Meisterkurs. Die Konzertreihe beendet am 26. November der musikalische Leiter selbst, Prof. Sturm.