„Barmherzig gegenüber Armen und Ausgebooteten“

Deren Leben und Wirken stehe für die in Christus offenbar gewordene Barmherzigkeit Gottes, betonte der Weihbischof in seiner Predigt. Diakone legten in einer Welt voller Unbarmherzigkeit und Gnadenlosigkeit Zeugnis ab von Gottes Menschenfreundlichkeit. Unter Bezug auf das im Matthäusevangelium dokumentierte Gebot der Feindesliebe bezeichnete er Diakone (griechisch: Diener) als Verkünder, Täter und Anstifter göttlicher Barmherzigkeit gegenüber Armen, Ausgebooteten und Widerspenstigen. Weihbischof Renz unterstrich, diese Zuwendung könne nur jenen gelingen, die ganz persönlich selbst die Barmherzigkeit Gottes erfahren haben. „Wer mit sich selber unbarmherzig umgeht, der wird auch anderen nicht barmherzig begegnen können.“