Investitur

Beda Hammer wünscht ehrlichen Dialog

Dekan, Pfarrer und die gewählten Vorsitzenden der Kirchengemeinderäte legen ihre Hände vor dem Altar aufeinander. Pfarrer und Dekan tragen violette Messgewänder.

Die gewählten Vorsitzenden zusammen mit Dekan Sigmund Schänzle und Pfarrer Beda Hammer, geben ihre Hand auf eine gute Zusammenarbeit - Foto: Robert Gerner

Nach dreimonatiger Vakanz ist die Pfarrstelle der Seelsorgeeinheit Ulrika Nisch wieder besetzt.

Dekan Sigmund Schänzle führte Beda Hammer am Sonntag im Auftrag von Bischof Gebhard Fürst in sein neues Amt als Pfarrer ein. Der Leitvers des 3. Adventssonntags beginnt mit „Gaudete – freut euch“. “Heute freuen wir uns ganz besonders, dass Pfarrer Hammer investiert wird“, begrüßte der Dekan die Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Kirchengemeinden, die der 63-jährige künftig leitet. Zur Seelsorgeeinheit Ulrika Nisch im Dekanat Biberach gehören neben St. Johannes in Oggelsbeuren ebenfalls St. Vitus in Rupertshofen, Unbefleckte Empfängnis in Ahlen und St. Blasius in Attenweiler.

Auch kommunale Vertreter hießen den neuen Seelsorger am Ende des feierlichen Gottesdienstes herzlich willkommen. Pfarrer Hammer wird sich in den kommenden Wochen in Eucharistiefeiern an allen Orten vorstellen. Bevor der aus Stuttgart stammende Beda Hammer vor dem Dekan und den gewählten Vorsitzenden der Kirchengemeinderäte sein Dienstversprechen ablegte und das große Glaubensbekenntnis sprach, verlas Richard Boscher, gewählter Vorsitzender der Seelsorgeeinheit, das Ernennungsschreiben des Bischofs. Symbolisch legte Hammer seine Hand auf die der gewählten Vorsitzenden. „Hand drauf auf das gesprochene Versprechen“, erklärte der Dekan die Geste.

Dann begleitete Schänzle Hammer zum Priestersitz und bat ihn Platz zu nehmen. "Wenn er sitzt, hat er Besitz genommen von der Pfarrei", kommentierte der Dekan. "Jetzt ist er Ihr Pfarrer." Beifall brandete auf. Der überdimensionierte Schlüssel, den er anschließend überreichte, stehe nicht nur für den Zugang zu den Kirchen, sondern auch zu den Herzen der Menschen, erklärte Schänzle.

Gemeinsam Zeugen für den Glauben

In seiner Predigt ging Pfarrer Hammer auf das Miteinander ein. „Ich bin ja nicht nur da um zu sagen: Ihr seid gut und macht weiter so“, gab der Neue zu bedenken. “Mir geht es um einen ehrlichen Dialog.“ Er lud die Gläubigen ein, vorbeizukommen oder einfach anzurufen. “Ich möchte für Sie da sein, um zusammen Zeugen zu sein für den Glauben an Jesu Christus“, betonte Hammer. Neben Bürgermeister Roland Grootherder aus Attenweiler, der ein Grußwort sprach, und Uttenweilers Bürgermeister Werner Binder feierten Pfarrer Wunibald Reutlinger und Pfarrer Herbert Seichter von der evangelischen Kirchengemeinde unter Coronabedingungen den Gottesdienst mit.

Karl Josef Maigler bedankte sich im Namen der Kirchengemeinderäte bei Pfarrer Reutlinger, der die Gemeinden zusätzlich zu seiner Seelsorgeeinheit Biberach Umland während der dreimonatigen Vakanz betreute. Pfarrer Hammer dankte am Ende Dekan Schänzle, der Organistin, der Schola, den Ministranten, den Kirchengemeinderäten und allen, die im Hintergrund engagiert waren. „Den Stehempfang holen wir dann nach, wenn die Zeiten besser sind“, fügte er hinzu.

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