Beitrag zum Schutz des Lebens

Dieser Forschungsbereich eröffne viele Chancen zur Eindämmung und zur Heilung genetisch bedingter Krankheiten, sagte Fürst am Dienstag in Rottenburg. Dagegen bringe die Forschung an embryonalen Stammzellen unlösbare ethische Probleme mit sich und dränge Wissenschaftler in unzumutbare Gewissenskonflikte.

Schavan hatte am Montag in Berlin betont, die Forschung an adulten Stammzellen berge mehr Potenzial als bisher angenommen. Sie kündigte an, diese Forschung zu forcieren und kündigte zunächst fünf Millionen Euro für förderungswürdige Projekte an. Bischof Fürst, der dem Nationalen Ethikrat angehörte und die Unterkommission Bioethik der Deutschen Bischofskonferenz leitet, drängte auf einen umfassenden Schutz des menschlichen Lebens. Es beginne mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle, aus welcher der Embryo entstehe. Damit müsse der Forschung der Zugriff auf embryonale Stammzellen verwehrt sein. Die Forschung an nichtembryonalen, aus dem Rückenmark gewonnenen sogenannten adulten Stammzellen dagegen sei ethisch unbedenklich und Weg weisend.