Bischof für die Ausgegrenzten

Zuerst dankte Bischof Fürst seinen Mitarbeitern und allen, die in der Kirche ihren Glauben lebten und in ihr eine Heimat haben. Er dankte den Priestern und pastoralen Mitarbeitern und den Mitarbeitern der Kurie. Vielfältiges christliches Engagement an vielen Orten und für viele Menschen habe er in den vergangenen fünf Jahren erlebt.

Unvergesslich sei ihm die Handauflegung der 40 Bischöfe gewesen, die ihn damit in die weltweite Gemeinschaft der Bischöfe aufnahmen. Er erinnere sich auch oft an den Teil der Feier, in dem ihm das Evangeliar wie ein Dach über das Haupt gehalten wurde. Deutlich wurde dem Bischof dabei, dass die Heilige Schrift ein Schutz sein kann. In ihr könne er sich geborgen fühlen, an ihr müsse er als Bischof Maß nehmen für sein Handeln und die Seelsorge in der Diözese.

„Gott sorgt für uns.“ Diese Botschaft zu verkünden sei der Auftrag des Bischofs. Für die Armen, die Blinden und die, die in der Gesellschaft verloren sind, war Jesus da. Er begegnete den Verletzten und Vernachlässigten. „Um unseres Heiles willen, ist Jesus zu uns gekommen“, sagte der Bischof in Anspielung auf seinen eigenen Wahlspruch „Um unseres Heiles willen“. Den Armen beizustehen, das sei die Verwirklichung der Botschaft Jesu. Die Ausgegrenzten, den Leistungsschwachen und in der Würde Verletzten wolle er als Bischof beistehen. Wie ein Hirte müsse er die Schwachen kräftigen, die Starken behüten und die verloren gegangenen zu suchen. Das sei die Aufgabe des Bischofs.