Bischof Fürst beruft Monika Stolz

Rottenburg. 9. April 2014. Bischof Gebhard Fürst hat Monika Stolz zur neuen Vorsitzenden der unabhängigen Kommission sexueller Missbrauch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart berufen. Die ehemalige Landessozialministerin folgt Markus Grübel nach. Der Esslinger Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung kann den Vorsitz aus zeitlichen Gründen nicht weiter ausüben.

„Ich freue mich, dass mit Monika Stolz eine namhafte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens diese wichtige Aufgabe übernimmt“, sagte Bischof Fürst. Aus ihrer Tätigkeit und Erfahrung bringe sie eine hohe Kompetenz mit dieses Gremium zu leiten, zeigte sich Fürst überzeugt.

Der Rottenburg-Stuttgarter Bischof dankte gleichzeitig Markus Grübel für dessen Engagement in diesem Gremium zwischen Juli 2011 und Dezember 2013.

Monika Stolz bezeichnete es als Ehre, dass Bischof Fürst sie für diese Aufgabe berufen hat. „Ich finde es sehr wichtig, dass die Kirche hier Aufklärungswillen und Transparenz zeigt.“ Dort wo Missbrauch stattgefunden habe, müsse Aufklärung wahrgenommen werden.

Die unabhängige Kommission sexueller Missbrauch wurde im Jahr 2002 von Bischof Gebhard Fürst berufen. Sie ist im Bereich der Aufklärung und Untersuchung von Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen und allen Bereichen der Diözese tätig. Ausführliche Informationen zur Tätigkeit gibt es unter:

http://www.drs.de/rat-und-hilfe/hilfe-bei-missbrauch/kommission-sexueller-missbrauch.html

Manuela Pfann