Bischof Fürst: Einsparungen im Bundeshaushalt nicht auf dem Rücken benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Er sehe in dieser Einseitigkeit eine weitere Gefährdung des Zusammenhalts in der Gesellschaft und des sozialen Friedens. Er erkenne sehr wohl die Dringlichkeit, den Bundeshaushalt durch strukturelle Sparmaßnahmen zu sanieren und die Neuverschuldung zurückzuführen, so Bischof Fürst. Aber die Lasten müssten nach Kriterien der Solidarität und der Gerechtigkeit verteilt werden. Es könne nicht sein, dass vor allem die Schwächsten der Gesellschaft für die Bewältigung der schweren Finanzkrise einstehen müssten, die nicht zuletzt durch skrupelloses Spekulantentum und durch eine verfehlte Finanz- und Geldmarktpolitik verursacht worden sei, betonte der Bischof.