Bischof Fürst ruft zum Gebet für den Nahen Osten auf

In seinem heutigen Schreiben an die Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Gemeinden äußerte sich Bischof Fürst besorgt über die Situation im Nahen Osten, in Ägypten und insbesondere in Syrien. „Die Lage in Syrien spitzt sich immer stärker zu. Wie seit heute Mittag den Meldungen der Nachrichtenagenturen zu entnehmen ist, wird ein Militärschlag des Westens in den nächsten Tagen immer wahrscheinlicher. Inzwischen sind bereits Tausende Menschen auf der Flucht. Besonders schwer sind die Christen im Land durch militärische Gewalt und Auseinandersetzungen im Bürgerkrieg betroffen. Die Gewalt gegen die christliche Minderheit wird sich in diesem Zusammenhang verschärfen und zahlreiche, unschuldige Opfer fordern“, so Gebhard Fürst.

Daher bitte er alle Mitarbeiter der pastoralen Dienste, in den Gottesdiensten am kommenden Sonntag in einer Fürbitte für eine politische und weitestgehend friedliche Lösung in Syrien zu beten. Bischof Fürst selbst formulierte folgende Gebetszeilen:
„Die Menschen im Nahen Osten, in Ägypten und insbesondere in Syrien, Muslime und Christen, Frauen, Männer und Kinder leben in Angst und Verzweiflung angesichts der akuten Gefahr der Eskalation der kriegerischen Gewalt. Viele von ihnen sind auf der Flucht, weil sie um ihr Leben fürchten. Wir bitten dich, öffne den Verantwortlichen Wege der Gewaltlosigkeit und hilf ihnen friedliche politische Lösungen zu finden, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen.“