Bischof Fürst trauert mit den Brüdern von Taizé um Frère Roger

Fürst würdigte den Gründer der Taizé-Gemeinschaft als den „geistlichen Vater“ vieler Tausend junger Menschen in der ganzen Welt. In Taizé haben sie erfahren, „wie viel Freude und Gemeinschaft das Fest des Glaubens“ bereitet, schreibt der Bischof. Mit seiner „Herzensgüte“ und seiner „überzeugend gelebten Nachfolge“ habe er die Jugend über alle nationalen und konfessionellen Grenzen hinweg geeint. Frère Roger inspirierte die Jugendlichen zu einem kontemplativen und engagierten Christsein. Auch bei vielen Jugendlichen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart habe der Bischof nach einem Besuch in Taizé diesen „Funken der Glaubensbegeisterung“ gespürt. Den Brüdern von Taizé wünscht der Bischof, dass sich die Trauer in Hoffnung verwandeln werde und sie am großen Lebens¬werk, das Frère Roger begonnen hat, weiterbauen.

Dem Nachfolger im Amt des Leiters der Gemeinschaft der Brüder von Taizé, dem aus Stuttgart stammenden Bruder Alois, wünschte Bischof Fürst Gottes Segen und Kraft. „Ich bin überzeugt“, schreibt der Bischof, „dass Sie mit Gottes Hilfe und den Blick auf die Vollendung, die er wirkt, einen Weg finden, der das fortsetzt, was Frère Roger begonnen hat“. Fürst erinnerte an die guten Beziehungen zwischen Taizé und Rottenburg-Stuttgart, die ihren Höhepunkt beim Europäischen Jugend¬treffen 1996 auf dem Stuttgarter Killesberg hatten.

Der Bischof betonte, er werde auch weiterhin Jugendliche ermutigen, nach Taizé zu reisen. Zurückgekehrt aus Taizé wirken heute schon viele segensreich in den Gemeinden der Diözese und geben das weiter, was sie in Taizé erfahren haben: die Freude am Glauben und seine grenzenüberschreitende Kraft.