Bischof Fürst unterstützt die Initiative von Papst Franziskus

„Wo immer möglich bitte ich alle Christinnen und Christen in unserem Land, an diesem Samstag in Gebet und in Gedanken bei den Menschen im Nahen Osten zu sein. Mögen wir auch weit entfernt von den Orten der Gewalt leben, so zweifle ich nicht an der Wirksamkeit unserer Gesten des Friedens und glaube an die große Kraft des Gebetes“, so Gebhard Fürst.

„Das Leid der Menschen im Nahen Osten macht mich zutiefst traurig“, sagte Bischof Fürst. Alle Verantwortlichen im Konflikt müssten zurückfinden zum Dialog und dürften den Frieden ohne Gewalt niemals aus den Augen verlieren.

Gebhard Fürst richtet in dieser Situation sein Augenmerk aber auch auf jene Menschen, die ihre Heimat im Nahen Osten verlassen haben und auf dem Weg nach Deutschland sind. „Ich stehe ganz hinter der Entscheidung der Landesregierung, weitere Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen“, sagte Bischof Fürst. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat sich in diesem Zusammenhang bereits kurz vor den Sommerferien in einem Schreiben an alle Dekane in ihrer Diözese gewandt mit der Bitte, Flüchtlinge vor Ort zu unterstützen. Um Hilfen seitens der Dekanate und Kirchengemeinden vorzubereiten, wurde deshalb mit dem zuständigen Regierungspräsidium in Karlsruhe vereinbart, dass die Hauptabteilung Caritas der Diözese eine Woche vor Ankunft der Flüchtlinge vor Ort in anonymisierter Weise über deren Zuteilung zu bestimmten Landkreisen erfährt.

„Wir verstehen dieses Engagement als Beitrag im Sinne der pastoralen Prioritäten der Diözese, aufzustehen für das Leben und Zeugen zu sein für eine christliche Kultur in Baden-Württemberg“, sagte Bischof Gebhard Fürst.

Manuela Pfann