Bischof Fürst weiht drei neue Priester

Rottenburg/Wasseralfingen 3. Juli 2017. Durch Handauflegung und Gebet weiht Bischof Gebhard Fürst am Samstag (8. Juli) drei Männer zu Priestern. Ihre Priesterweihe empfangen sie um 9:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Stephanus in Wasseralfingen. Im Theologiestudium und in der Pastoralausbildung im Rottenburger Priesterseminar haben sie sich auf den Priesterberuf vorbereitet. Geweiht werden in diesem Jahr:

Alexander Haas (41), geboren in München und aufgewachsen in Hart a.d. Alz in der Diözese Passau. Nach dem Abitur absolvierte er sein Theologiestudium an der Universität Passau. Anschließend war er zehn Jahre lang als Religionslehrer in Passau und München tätig. Er wurde 2016 zum Diakon geweiht; sein Diakonatsjahr verbrachte er in den Kirchengemeinden in Mössingen und Dußlingen im Dekanat Rottenburg. Sein Primizspruch lautet: „Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden.“ (Jer 29, 13.14a)

Andreas Jauss (57) ist geboren in Sindelfingen und aufgewachsen in Dätzingen. Seine Heimatgemeinde ist Christus König in Kirchentellinsfurt bei Tübingen, in der er die vergangenen 20 Jahre lebte. Nach dem Abitur studierte er zunächst Malerei und Grafik an der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe. Anschließend war er im Linden-Museum Stuttgart sowie als freischaffender Künstler tätig. Sein Theologiestudium absolvierte er im Spätberufenenseminar St. Lambert in Lantershofen in Rheinland-Pfalz. Als Diakon diente er in der Kirchengemeinde St. Joseph in Sindelfingen. Sein Primizspruch: „Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.“ (Joh 15,12-13)

Mathias Michaelis (35), geboren in Tübingen, stammt aus der Kirchengemeinde St. Nikolaus in Scheer, Dekanat Saulgau. Nach einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger war er in diesem Beruf zunächst eineinhalb Jahre tätig, bevor er sein Abitur am Seminar St. Pirmin im badischen Sasbach machte. Anschließend begann er sein Theologie-Studium im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen. Als Diakon war er in der Seelsorgeeinheit Rottenburg sowie als Domdiakon in St. Martin tätig. Sein Primizspruch: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebet in mir." (Gal 2, 20)