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Bischof würdigt das Lebenswerk von Prälat Georg Kopp

Thomas Broch (links) hat eine Biografie über Georg Kopp geschrieben. Bischof Gebhard Fürst gratuliert.  Bild: Drs

Bei der Feierstunde im Bischöflichen Ordinariat (von links): Thomas Broch, Georg Kopp und Bischof Gebhard Fürst. Bild: DRS

Bei einer Feierstunde im Bischöflichen Ordinariat erhält der Jubilar zum 90. Geburtstag eine Biografie überreicht.

Anlässlich des 90. Geburtstages von Prälat Georg Kopp, emeritierter Domdekan und ehemaliger Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“, lud Bischof Dr. Gebhard Fürst am Samstagabend zu einer Feierstunde ins Foyer des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg. Dabei wurde dem Jubilar eine von Dr. Thomas Broch verfasste Biographie überreicht. Fürst stellte dazu fest: „Das Buch ist die Würdigung eines langen Lebens und Wirkens, ohne das die Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht die Gestalt hätte, die sie heute hat.“

Diözese mitgeprägt

Kopp habe das Leben und die Seelsorge in der Diözese in verschiedenen verantwortlichen und leitenden Positionen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil in entscheidender Weise mitgeprägt, sagte der Bischof. So sei er Diözesan-Jugendseelsorger, Spiritual am Tübinger Theologenkonvikt Wilhelmsstift, Regens im Rottenburger Priesterseminar sowie Personalreferent der Diözese gewesen und habe dann mit der Leitung des Seelsorgereferats, der späteren Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“, ab 1985 die längste und am nachhaltigsten fruchtbare Phase seines beruflichen Wirkens angetreten und Bahnbrechendes für die gemeindlichen und diözesanen Erneuerungsprozesse geleistet.

Einmalig unter den Diözesen in Deutschland

„Was Bischof Carl Joseph Leiprecht nach dem Konzil mit dem strukturellen Aufbau von Gremien von gewählten Räten mit erheblicher Entscheidungskompetenz auf den Ebenen der Kirchengemeinden, der Dekanate und der Diözese insgesamt geleistet hatte, wurde jetzt sozusagen in der inneren, pastoralen Qualität weitergeführt und vertieft. Beides zusammen wird heute – nicht ohne Selbstbewusstsein – als ‚Rottenburger Modell‘ bezeichnet, das unter den Diözesen in Deutschland einmalig und grundlegend ist für das Zusammenwirken von Laien und Klerikern.“ Mit Stolz habe er dieses Modell in die Beratungen des Synodalen Weges eingebracht und dort werde es in großer Wertschätzung als Muster für die deutschen Ortskirchen beraten, hob der Bischof hervor.

Maßgeblich verantwortlich für Dom-Renovation

Auch in der Bischofsstadt Rottenburg sei Georg Kopp hochgeschätzt und auch hier habe er einen wichtigen Markstein gesetzt, stellte Fürst weiter fest. „In seiner Funktion als Domdekan war Georg Kopp in den Jahren 2001 bis 2003 maßgeblich verantwortlich für die Planung und Verwirklichung der Renovation des Doms St. Martin. Dass unser Dom in seiner ebenso schlichten wie überzeugenden Form als authentischer Ort bezeichnet werden kann, ist nicht zuletzt auch ihm zu verdanken“, sagte Fürst.

Die Kraft, zu motivieren

Prälat Kopp zeigte sich dankbar für die Feierstunde zu seinem Ehrentag und stellte fest, dass die nun vorliegende Biografie mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen verfasst worden sei. Autor Dr. Thomas Broch sagte: „Für mich ist Georg Kopp die Personifizierung einer menschenfreundlichen Kirche und ich denke, vielen Menschen, die Dich kennen, geht es genauso. Bischof Fürst fasst die Qualität des neuen Buches so zusammen: „Der vorliegende Band hat die Kraft, nicht nur Erinnerungen zu wecken, sondern auch künftige Seelsorgerinnen und Seelsorger zu motivieren.“

Hinweis

Die Biografie mit dem Titel „Georg Kopp – Visionär einer menschenfreundlichen Kirche“ von Dr. Thomas Broch ist in der Schwabenverlag AG, Ostfildern, erschienen und hat die ISBN 978-3-7966-1819-2.

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