Blick in Kinderheime der Nachkriegszeit

Ziel der Forschung ist nach den Worten von Caritasdirektor Johannes Böcker nicht allein eine „möglichst vollständige quantitative Erhebung und Darstellung der Träger, Einrichtungen und stationären Hilfeformen“. Der Anspruch sei vielmehr, die Heimerziehung jener Zeit aus der Sicht von Zeitzeugen – Betroffenen wie Pädagogen - darzustellen, sie in ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang zu analysieren, aus diesen Ergebnissen zu lernen und nicht zuletzt daraus Erkenntnisse abzuleiten für die heutige Erziehungspraxis in Heimen. Damit solle ein Bogen geschlagen werden von der Vergangenheit in die Gegenwart und in die Zukunft. Gerade die Fragen von Kinderschutz und Kinderrechten seien entscheidend für die Glaubwürdigkeit katholischer Einrichtungen. Dies liegt auch im Interesse der in der diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Einrichtungen der Erziehungshilfe (AGE) zusammengeschlossenen Trägern, die das Forschungsprojekt nachdrücklich unterstützen.

Hinweis: Diese Meldung wird gleich lautend vom Caritasverband der Diözese verschickt.