„Bodenpersonal auf gutem Grund“

Motivation und gegenseitiger Wertschätzung waren Anliegen der Veranstaltung. So befassten sich die Teilnehmer unter anderem mit Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern, Notfallseelsorge, mit dem Einsatz neuer Medien und mit neuen pädagogischen Methoden. Bischof Gebhard Fürst dankte den Seelsorgerinnen und Seelsorger im Gottesdienst für deren Engagement in den Gemeinden. Diese Frauen und Männer stünden und arbeiteten mit ihrer gründlichen Ausbildung und hohen Kompetenz „auf gutem Grund, Bodenpersonal ganz geerdet“.

Der Beruf der Gemeindereferentin entstand 1926 und hieß damals noch Seelsorgehelferin. 1971 ergriff erstmals ein Mann diesen Beruf, ein Jahr später profilierte die Würzburger Synode diesen Dienst mit einem besonderen pädagogischen Profil zum Berufsbild Gemeindereferent. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind 312 Gemeindereferentinnen und -referenten aktiv, 117 befinden sich im Ruhestand.

Uwe Renz