Schulen

Chemie-Wettbewerb: Bundesweiter Spitzenplatz

Schülerinnen der Schule St. Klara imn Rotteburg haben beim bundesweiten Chemie-Wettbewerb Dechemax gewonnen. Bild: DRS

Das Siegerteam "Alkalien" belegte den ersten Platz in der Alterskategorie "Klasse 8". Das Bild zeigt (von links): Romy Schäufele, Nele Gintschel, Hanna Triebel, Dr. Susanne Zimmermann, Jula Schmid und Milena Schmidt. Bild: DRS

Schule St. Klara aus Rottenburg erreicht bei "Dechemax" drei Erfolge.

Dieses Jahr meldeten sich drei Schülergruppen von St. Klara beim bundesweiten Chemie-Wettbewerb "Dechemax" für das Projektthema „MINT trifft Muse. Chemie und Kunst? Wie passt denn das zusammen“ unter Anleitung ihrer Lehrerin Dr. Susanne Zimmermann und alle drei Gruppen gewannen. Damit ist St. Klara auf Bundesebene die erfolgreichste Schule des gesamten Wettbewerbs.

Wettbewerb über mehrere Runden

Ins Rennen gingen dabei zwei NWT-Teams der Klassenstufe 8 des Progymnasiums sowie eine Gruppe aus der Eingangsklasse des Beruflichen Gymnasiums. Der Wettbewerb bestand aus mehreren Runden: Die Schülerinnen mussten verschiedene Experimente durchführen, wissenschaftliche Protokolle erstellen und fachliche Fragen zu ihrem Themenbereich beantworten.

Eine kleine wissenschaftliche Arbeit

Das erstellte Protokoll umfasst etwa 30 bis 60 Seiten und entspricht dem Umfang einer kleinen wissenschaftlichen Arbeit. Alle Experimente waren so ausgelegt, dass sie von zuhause durchgeführt werden konnten. Dazu arbeiteten die Schülerinnen in Teams und teilten sich die Fragen und Experimente untereinander auf, die Ergebnisse flossen in ein gemeinsames Dokument ein.

Herausfordernd und zeitintensiv

Eines der Experimente bestand beispielsweise darin, eine sogenannte Wachsuhr herzustellen, bei welcher die selbst hergestellten Wachskugeln umgekehrt wie bei einer Sanduhr nach oben wandern. Bei einem anderen Versuch wurden mit Hilfe von Paprikapulver gefärbte Teelichter gegossen und untersucht, welchen Effekt die zunehmende Farbstoffmenge auf das Brennverhalten der Kerzen hat. Herausfordernd und zeitintensiv war es für alle Beteiligten, sowohl Schülerinnen als auch Lehrkraft, die Untersuchungen von zu Hause zu organisieren. Zahlreiche Besprechungen und Protokolle wechselten hin und her. Doch am Ende hat sich der Aufwand gelohnt.

Zum Hintergrund:

DECHEMAX ist eine Initiative der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.,
deren Ziel es ist, bei Jugendlichen Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und die
Dinge auch einmal ein wenig anders zu erklären, als das in der Schule manchmal der Fall ist. Möglichst
lebendig, aktuell und praxisnah.

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