Christliche Kraft für Osteuropa

Sie findet alle vier Jahre an einem anderen Ort statt, bereits 1965 war die erste in Rom. Zu den Referenten in Velehrad zählen der Erzbischof von Olmütz, Jan Graubner und der bulgarisch-orthodoxe Metropolit von Varna und Veliki, Preslav Kyrill.

Mit Interesse erwartet das IDZ Berichte von Gästen aus der mexikanischen Diözese San Cristobal. Dort tun neben 30 Priestern über 300 Diakone Dienst vor allem bei der Maya-Urbevölkerung. Aus Indien kommen außer Kardinal Gracias die Priester Rocky Banz und Gilbert de Lima; sie bilden die ersten Diakone Indiens aus und leiten deren Einsatz in den Slums von Mumbai. Das IDZ beschloss vor der Tagung ein Projekt zur Frauenförderung. Ein „Community Center“ in einem Slum von Mumbai erhalte den Auftrag, Diakon-Stolen zu produzieren, hieß es. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung "Diaconia Christi Internationalis".

Mit Bischof und Priester bildet der Diakon die Einheit des Amtes in der katholischen Kirche ab. Vor 44 Jahren wurde das über Jahrhunderte in den Hintergrund getretene Amt des Ständigen Diakons in Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils neu entdeckt und belebt. 1968 empfingen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart die ersten neun Männer die Diakonweihe; heute tun hier mehr als 300 Ständige Diakone im Hauptberuf oder als Diakone im Zivilberuf ihren Dienst als „Augen der Kirche“ und „Anstifter zur Solidarität“. Weltweit tun laut IDZ 40.000 katholische Diakone ihren Dienst.

Hinweis: IDZ im Internet unter www.idz-drs.de, ab 17. Juni neu gestaltet unter www.diaconia-idz.org