Christoph Maria Schmitz ist neuer Priesterseelsorger

Ab 1. März 2012 wird Pfarrer Schmitz ein Team leiten, in dem neben ihren sonstigen Dienstaufgaben auch die Pfarrer Heinrich Maria Burkard (53) in Altheim-Heiligkreuztal und Jens Göltenboth (43) in Kloster Schöntal sowie Pater George Augustine SAC (56) in Stuttgart und Vallendar für die seelsorgerliche Begleitung der Priester in der Diözese zuständig sind. P. George Augustine ist mit dieser Aufgabe bereits seit 1994 betraut. Pfarrer Josef Deppler (71) in Rottenburg-Obernau und P. Otfried Reuter OFM (79) im Rottenburger Franziskanerkloster Weggental, die derzeit noch in der Priesterseelsorge aktiv sind, treten zum 1. März 2012 ihren Altersruhestand an.

Christoph Maria Schmitz wurde am Weihnachtstag 1959 in Memmingen geboren und hat in Lauterach bei Bregenz seine Kindheit und Grundschulzeit verbracht. Als Jugendlicher besuchte er in Esslingen (Neckar) ein naturwissenschaftliches Gymnasium, an dem er 1980 das Abitur ablegte. In dieser Zeit wuchs nicht nur mit der Instrumental-Ausbildung an der Querflöte seine Nähe zur Musik, sondern auch seine Verbundenheit mit franziskanischer Spiritualität. 1980/1981 erlernte er am Sprachenkolleg Ambrosianum in Stuttgart-Sommerrain die für das Theologiestudium notwendigen Sprachen Griechisch und Latein. 1981 bis 1987 studierte er in Tübingen Katholische Theologie, unterbrochen durch ein zweisemestriges Auslandsstudium im Rom. Im Dezember 1987 wurde Christoph Maria Schmitz durch Weihbischof Bernhard Rieger in Rottenburg zum Diakon geweiht. Im anschließenden Diakonatsjahr erwarb er in Lützenhardt, Waldachtal und Pfalzgrafenweiler erste Erfahrungen in der Seelsorge. Im Juni 1989 wurde er im Rottenburger St.-Martins-Dom von Bischof Walter Kasper zum Priester geweiht. Es folgten Ausbildungsjahre als Vikar in Herrenberg und Stuttgart. In dieser Zeit schloss sich Schmitz auch der Priestergemeinschaft der Fokolare, einer geistlichen Gemeinschaft, an. Von 1993 bis 2001 war er als Pfarrer in Altbach-Deizisau und von 2002 bis 2003 als Seelsorger in Rutesheim und Weissach tätig. Seit 2003 ist er Diözesanpräses des Diözesanverbands Rottenburg-Stuttgart des Kolpingwerks und Pfarrvikar in der Stuttgarter Seelsorgeeinheit St. Rupert – St. Ottilia – St. Martin – San Martino.

Pfarrer Schmitz hat seinen Seelsorgeauftrag stets in einen weiten Rahmen gestellt. Daher absolvierte er neben seinen pastoralen Aufgaben von 1994 bis 1999 eine Ausbildung zum medizinischen und psychotherapeutischen Heilpraktiker. In den Jahren 1999 bis 2011 schlossen sich eine tiefenpsychologisch fundierte psychotherapeutische Ausbildung und Fortbildungen in Hypnosetherapie, Aufstellungsarbeit, Gruppendynamik und Moderation sowie Logotherapie an. 2001 bis 2002 verbrachte er ein Studienjahr zur Ausbildung und als Klinikseelsorger an einer psychotherapeutischen Klinik im brasilianischen Belo Horizonte. Während seiner Tätigkeit als Kolpingpräses war er in der Ausbildung zur ehrenamtlichen Geistlichen Begleitung aktiv. Unter anderem ist er auch selbst in geistlichen Begleitungen und als Psychotherapeut in eigener Praxis tätig.