Cornelia Reus erhält Bischof-Hefele-Preis

Rottenburg/Tübingen. 10. November 2015. Cornelia Reus (27) erhält den diesjährigen Bischof-Carl-Joseph-von-Hefele-Preis der Diözese Rottenburg-Stuttgart für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der kirchenhistorischen Forschung. Der Preis wird ihr an einem Festabend am 3. Dezember um 20 Uhr im Tübinger Wilhelmsstift von Weihbischof Johannes Kreidler überreicht. Sie schrieb ihre Diplomarbeit beim Tübinger Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte, Andreas Holzem, über „Frauen im Dienst der Kirche. Die Arbeit von Laienkatechetinnen im Bistum Rottenburg von 1920 bis 1958“. Reus stammt aus Herrenberg und arbeitet derzeit als Pastoralassistentin in Bad Mergentheim. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.

Am Festabend wird Reus ihre Forschungsarbeit, für die sie bislang unbekannte Quellen verarbeitete, vorstellen. Nach der Laudatio durch Weihbischof Kreidler spricht die Kirchenhistorikerin Regina Heyder (Mainz/Bonn) über die Entwicklung der Arbeit von Laien in der Kirche seit den 1960er Jahren und im Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Geschichtsverein der Diözese schlug Reus für den Bischof-Hefele-Preis vor.

Zum Festabend am 3. Dezember um 20 Uhr im Tübinger Wilhelmsstift, Collegiumsgasse 5, sind Sie herzlich eingeladen.