cruci fixus - ans Kreuz geheftet

Mit einer animierten Bildcollage lädt die Online-Redaktion der Diözese zum Nachdenken über den Karfreitag ein. Bildelemente beleuchten den Tod Jesu aus unterschiedlichen Perspektiven, Minimalmusik lässt den Betrachter ruhig werden. Die neuartige Form der Meditation ist ab ab Gründonnerstagabend auf www.drs.de abrufbar.

Ein Fuß, eine Hand, ein Gesicht und die Dornenkrone. In Dutzende von Bildausschnitten sind verschiedene Kruzifixfotografien zerlegt. Dazu Musik in einfachen Schleifen. „Wir zeigen Bilder vom Kreuz Jesu aus vielfältigen Perspektiven“, sagt Elisa Ebersbach, die die Bildelemente gestaltete. „Damit erlauben wir dem Betrachter, sich ein eigenes Bild vom Kreuz und dem Sterben Jesu Christi zu machen“, erläutert die Mediendesignerin.

Nach fünf Minuten lösen sich die verschieden Perspektiven auf, ein freischwebender Korpus erscheint – und verschwindet. „Wir haben kein klares Bild vom Tod Jesu, nur Bruchstücke“, erklärt Ebersbach die Grundidee. Minimalistische Kammermusik untermalt die Bilder - acht Takte, die der Komponist Jochen Wiedemann fünf Minuten lang variiert. Die Musik wolle den Zuschauer wie beim Rosenkranz in eine meditative Schleife versenken. Sie schaffe keinen Fortschritt, aber Vertiefung, betonen die Künstler.