Das Soll deutlich übertroffen

Laut Sozialgesetzbuch müssen Arbeitgeber mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen vorhalten. Erfüllen sie diese Pflichtquote nicht, so müssen sie für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe zwischen rund 100 und 260 Euro monatlich bezahlen. Seit dem Jahr 2000 beträgt der Anteil der schwerbehinderten Mitarbeiter der württembergischen Diözese im Jahresschnitt rund sechs Prozent. Im vergangenen Jahr waren es sogar 6,85 Prozent. Im Jahr 1999 hatte die Diözese umgerechnet noch rund 13.000 Euro Ausgleichsabgabe bezahlt.

Im vergangenen Jahr waren 137 schwerbehinderte Menschen bei der Diözese beschäftigt. Darüber stellte sie Sondermittel zur Verfügung, damit in ihrem Bereich, in Kirchengemeinden und bei der Caritas auch weiterhin schwerbehinderte Menschen eingestellt werden können. Durch diese Mittel konnten so im diözesanen Bereich 28 Schwerbehinderte, bei Kirchengemeinden 11 und bei der Caritas 9 Menschen mit schweren Beeinträchtigungen einen Arbeitsplatz bekommen.