„Das Wohl aller suchen“

Kirche und Stadt verbinde die gemeinsame Aufgabe, das Wohl aller zu suchen, betonte der Bischof am Freitag bei der Feier in der Rottenburger Festhalle. Das Aufgabenspektrum erstrecke sich von der Sorge um die Schöpfung, Menschen am Rand der Gesellschaft, Sozial- und Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und Schulen, menschenwürdigen und bezahlbaren Wohnraum, aber auch um Kunst und Kultur.

Bischof Fürst unterstrich, ein guter Umgang miteinander vor Ort erzeuge ein Klima gegenseitigen Verständnisses und der Toleranz. „Zu vergessen ist dabei auch nicht die Sorge um die Behinderten, Alten, Kranken und diejenigen, die vielfach immer noch viel zu wenig integriert sind“, sagte der Bischof. Er versicherte, dass in der Römer- und Bischofsstadt Rottenburg über Jahre und Jahrzehnte ein gutes, belastbares und beiderseits verlässliches Verhältnis zwischen Kirche und Kommune, Stadt und Diözese entstanden sei. Als „Hoffnungshorizont“ bezeichnete Bischof Fürst die Kindergartenfrage. Die Kirche als größter Kindergartenträger in der Stadt sei auch künftig auf gute Zusammenarbeit und kreativ-engagierte Kooperation angewiesen. Der Bischof sprach OB Neher Gottes Segen zu und zitierte dazu aus den Psalmen: „„Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst.“