Dem Beratungsbedarf der Menschen noch besser gerecht werden

In den einzelnen Dekanaten werden die beiden Dienste künftig unter einer gemeinsamen Leitung als „Katholische Familienberatungsstelle im Dekanat X“ in der Zuständigkeit der Caritas-Regionen firmieren. „Die Erziehungsberatung und die Psychologischen Beratungsstellen leisten jeweils eine hoch qualifizierte Beratungsarbeit und verfügen über langjährige Erfahrung. Mit der Integration der beiden Dienste können wir künftig noch besser und flexibler auf den Beratungsbedarf der Menschen eingehen“, verspricht sich Diözesan-Caritasdirektor Johannes Böcker.

In der Leitung der Diözese ist künftig ausschließlich die Hauptabteilung Caritas für die neu geordneten Beratungsdienste zuständig. Unter der Federführung von deren Leiterin Irme Stetter-Karp wird eine Projektgruppe die Umsetzung des Vorhabens steuern. „Organisatorische Herausforderungen müssen bewältigt werden, und es wird darum gehen, die bewährten Profile der Beratungsarbeit kontinuierlich weiter zu entwickeln und ein flächendeckendes Angebot von Familienberatungsstellen in der ganzen Diözese sicherzustellen“, beschreibt Stetter-Karp die Aufgaben der Projektgruppe. Im Jahr 2010 ist eine Evaluation des gesamten Prozesses vorgesehen.

Info:
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es 16 Psychologische Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen mit zehn Nebenstellen. In diesen Beratungsstellen sind insgesamt 89 Personen beschäftigt. Sie sind bislang in der Verantwortung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption. Daneben gibt es neun Erziehungsberatungsstellen mit neun Nebenstellen und insgesamt 68 Beschäftigten. Sieben dieser Erziehungsberatungsstellen sind in der Verantwortung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V., zwei in der Verantwortung des Caritasverbandes für Stuttgart. e. V.