Dem Friedensgeist Gottes verpflichtet

Rottenburg. 2. Juni 2017. Vor dem Pfingstfest hat Bischof Gebhard Fürst an den heiligen Geist als Kraftquelle für ein friedliches Zusammenleben erinnert. „Die Zeit, die wir in diesen Tagen erleben, weist uns nachdrücklich darauf hin, dass wir den guten, kraftvollen, ermutigenden Geist von Gott brauchen, den Beistand“, sagte er am Freitag in einer Botschaft zu Pfingsten. Mit Hinweis unter anderem auf die Attentate der vergangenen Wochen und die weltweit politisch schwer überschaubare Lage betonte Bischof Fürst: „Die Tage, die wir erleben müssen, zeigen dramatisch, was passiert, wenn nicht ein guter Geist, sondern ein zerstörerischer, lebensfeindlicher, böser Geist am Werk ist.“

Es gebe lebensrettenden und es gebe lebenszerstörenden Geist, unterstrich der Bischof. Die jeweiligen Geisteshaltungen wirkten sich entsprechend in guten oder in bösen Taten aus. Der Gottesgeist, der in Jesus und seinem Leben spreche, sei der Geist der Gewaltlosigkeit und des Friedens. Unter Berufung auf den Apostel Paulus bezeichnete Bischof Fürst den in die Herzen der Gläubigen ausgegossenen Geist der Liebe Gottes als „die DNA der gesamten Pfingstbotschaft“, von der die Kirche sich bewegen lassen müsse.

Hinweis: Am Pfingstsonntag feiert Bischof Fürst zusammen mit Landesbischof Frank Otfried July um 18:00 Uhr eine ökumenische Pfingstvesper in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard. Auch dort wird er seine Pfingstbotschaft verkünden.