„Denn die Liebe Christi drängt uns“

Bischof Fürst ermutigte die zur Seelsorge Beauftragten zum Vertrauen auf Gottes Handeln auch in einer für die Kirche schwierigen Zeit. „Sie sind ein lebendiges Zeichen der Zukunft unserer Kirche und setzen ein starkes Signal der Hoffnung für unsere Zeit“.

Durch die neuen Pastoralreferenten werde die froh machende Botschaft der Liebe Christi zu den Menschen von heute getragen, betonte der Bischof. Nicht zuerst durch Programme und Konzepte lebe der christliche Glaube, „sondern durch Menschen wie Sie, die Gottes Liebe glaubhaft bezeugen“. Er stellte ihnen den Apostel Paulus als Vorbild vor, der in aller Schwachheit den christlichen Glauben voller Energie und Kreativität verkündet und vorgelebt habe. – Seit 1971 gibt es in der Diözese Rottenburg-Stuttgart den Beruf des Pastoralreferenten. Derzeit arbeiten mehr als 300 dieser Laientheologinnen und –theologen im Bistum.

Beauftragt wurden in Öhringen:

Uwe Dipping (35), in Stuttgart geboren und in Ludwigsburg aufgewachsen, tritt seine Stelle nach den Sommerferien als Pastoralreferent in Süßen und Kuchen im Dekanat Göppingen-Geislingen an. Nach seinem Theologiestudium absolvierte er ein Auslandsjahr in Afrika. Nach einem Aufbaustudium zum Master of Business Administration arbeitete er von 2002 bis 2004 in der Personalentwicklung der DaimlerChrysler AG. Von 2005 bis 2007 verpflichtete er sich als freiberuflicher Lehrer und Bewerbertrainer bei zwei privaten Bildungsanbietern. Nach einem Pastoralpraktikum ließ er sich zum Pastoralreferenten ausbilden.

Michael Fürst (29), geboren in Aalen und aufgewachsen in Abtsgmünd, tritt als Pastoralreferent in Wasseralfingen und Hofen im Dekanat Ostalb an. Nach Abitur und Zivildienst bereitete er sich zunächst im Ambrosianum in Ehingen/Donau auf das Theologiestudium vor, das er von 2003 bis 2008 in Tübingen absolvierte und mit dem Diplom abschloss. Fürst ist verheiratet und Vater eines Kindes. Ausgebildet wurde er in der Seelsorgeeinheit Blautal.

Thomas Haselbauer (29), in Neu-Ulm aufgewachsen, beginnt als Pastoralreferent in Giengen, Burgberg und Sontheim in der Seelsorgeeinheit Unteres Brenztal im Dekanat Heidenheim. Nach Abitur und Zivildienst studierte er von 2003 bis 2008 in Tübingen und Rom Theologie und schloss das Studium mit dem Diplom ab. In der Seelsorgeeinheit Riedlingen wurde der Kino-Fan, Pianist und Handballspieler zum Pastoralreferenten ausgebildet.

Veronika Jauch (28), geboren in Pforzheim und aufgewachsen in Birkenfeld, tritt ihre Stelle als Pastoralreferentin in der Seelsorgeeinheit Mitte im Dekanat Mühlacker an. Nach dem Abitur studierte sie in Freiburg und Tübingen Theologie, was sie 2007 mit dem Diplom abschloss. Zusammen mit ihrem Ehemann verbrachte sie danach ein Jahr in England, wo sie ein Gaststudium in Exeter absolvierte. Ab 2008 ließ sie sich in Sontheim und Horkheim zur Pastoralreferentin ausbilden.

Stefanie Kempf (30), geboren in Schwäbisch Gmünd, tritt als Pastoralreferentin in der Seelsorgeeinheit Am Limes mit Hussenhofen, Herlikofen und Iggingen im Dekanat Ostalb an. Die verheiratete Mutter eines Kindes studierte von 2001 bis 2006 Theologie in Tübingen und schloss mit dem Diplom ab. Von 2003 bis 2006 studierte sie zudem Betriebswirtschaftslehre und Pädagogik. Ihre Ausbildung zur Pastoralassistentin machte die Chorleiterin und Hochseiltrainerin in Stuttgart-Bad Cannstatt und -Münster.

Michaela Rueß (38), in Ehingen/Donau geboren, tritt als Pastoralreferentin in der Seelsorgeeinheit Geislingen im Dekanat Göppingen-Geislingen an. Dabei hat sie auch einen Teilauftrag für Seelsorge an der Louise-von-Marillac-Klinik. Nach dem Abitur studierte sie von 1992 bis 1999 Humanmedizin in Ulm, was sie abbrach. Sie ließ sich zur ländlichen Hauswirtschafterin ausbilden, studierte von 2001 bis 2005 Sozialpädagogik in Benediktbeuern und schloss dies mit dem Diplom ab. Zudem studierte sie dort Theologie und Philosophie und schloss dies 2008 ebenfalls mit dem Diplom ab. Danach ließ sie sich zur Pastoralreferentin ausbilden.

Stephan Schilling (28), in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren, tritt seine Stelle als Pastoralreferent in der Seelsorgeeinheit Crailsheim im Dekanat Schwäbisch Hall an. Nach dem Abitur und dem Vorstudium am Ambrosianum in Ehingen/Donau studierte er in Tübingen du Rom Theologie und schloss mit dem Diplom ab. In der Seelsorgeeinheit Öhringen-Neuenstein ließ sich der Judosportler zum Pastoralreferenten ausbilden.

Ulrike Stadel (28), in Tübingen geboren und in Rottenburg aufgewachsen, tritt als Pastoralreferentin in der Seelsorgeeinheit Pfaffenberg mit Wurmlingen, Oberndorf, Poltringen und Wendelsheim im Dekanat Rottenburg an. Nach Abitur und Theologischem Vorseminar im Ehinger Ambrosianum studierte sie in Tübingen und Rom Theologie und schloss mit dem Diplom ab. In Stuttgart-BadCannstatt wurde sie zur Pastoralreferentin ausgebildet.

Hans Jürgen Veit (29), in Memmingen geboren, tritt als Pastoralreferent in der Seelsorgeeinheit Wangen im Dekanat Allgäu-Oberschwaben an. Nach Abitur in Ochsenhausen und Theologischem Vorseminar in Ehingen/Donau studierte er in Tübingen Theologie und schloss mit dem Diplom ab. In der Seelsorgeeinheit Neckar-Baar wurde er zum Pastoralassistenten ausgebildet.