Der Ort der Kirche ist mitten in der Welt

Beim Engagement der Kirche müsse überall der Mensch im Mittelpunkt stehen, denn er sei als sein Abbild geschaffen. Nehme man diese Vorstellung vom Menschen ernst, dürfe uns kein Mensch - wo auch immer - egal sein. Bei seinen Auslandsreisen habe der Bischof viele hoffnungsvolle Zeichen und viel Engagement erfahren, die Wunden verbänden und Missstände beseitigen helfen. Heute sei es notwendig die Kräfte zu bündeln. Die in der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Oktober letzten Jahres gegründete Stiftung „Diaconia Christi Internationalis“ habe das Ziel, ideel und finanziell das diakonische und solidarische Handeln in Kirche und Gesellschaft überall in der Welt zu fördern. Sie wolle besonders die Rolle des Diakonats dabei stärken. Sozial benachteiligte Gruppen sollten weltweit in besonderer Weise unterstützt werden, damit sie sich besser artikulieren können. Im Kontext der zunehmenden Globalisierung erscheine das von besonderer Bedeutung, so der Bischof.