Der Sonntag: bedeutsam für die Gestaltung einer humanen Gesellschaft

Darauf weist Bischof Gebhard Fürst in dem Hirtenbrief zum Beginn der österlichen Bußzeit hin, der am Sonntag in den Gottesdiensten der Diözese Rottenburg-Stuttgart verlesen wird. Weil der Sonntag in Gefahr sei ausgehöhlt zu werden, bedürfe er eines wirksamen Schutzes. „Der Sonntag, an dem die Geschäfte ruhen und nichts zu verdienen ist, gerät immer mehr unter Rechtfertigungsdruck“, stellt Bischof Fürst fest. Dem gegenüber betont er, es sei eine aus der Erfahrung der Menschheitsgeschichte erwachsene zentrale Errungenschaft, dass es um des Menschen willen diesen Tag der Ruhe geben müsse. In dem Sabbatgebot der Bibel, das dem christlichen Sonntag zugrunde liegt, werde „ein Wissen um den auf Ruhe, Gemeinschaft und Beziehung angelegten Menschen“ deutlich. Es mache das Menschsein aus, „dass er innehält,
um die Wirklichkeit des Lebens tiefer wahrzunehmen“, betont der Bischof. Der Wunsch „ein schönes Wochenende“ drücke unbewusst aus, dass der Sonntag erst am Ende komme. Es gehe aber darum, dass er als erster Tag der Woche am Anfang stehe und so Gelegenheit gebe, „die Priorität zu setzen, die uns von Gott her gegeben ist“.

Der Rottenburger Bischof betont in seinem Hirtenschreiben, das Leben werde mitgeprägt durch Einkommen, durch die Sorge um Verdienstmöglichkeiten, durch Arbeits- und Berufsleben. Aber der Mensch gehe nicht in dem auf, was er leiste. Der Sonntag, so Bischof Fürst, sei ein „stetes Denk-Mal im Dahinfließen der Lebenszeit“. Er sei unbezahlbar. Ihn aus reinen Kosten-Nutzen-Erwägungen auszuhöhlen oder gar auf ihn zu verzichten, nehme dem Menschen mehr weg, als noch so gute Verkaufszahlen je einbringen könnten.

Darauf weist Bischof Gebhard Fürst in dem Hirtenbrief zum Beginn der österlichen Bußzeit hin, der am Sonntag in den Gottesdiensten der Diözese Rottenburg-Stuttgart verlesen wird. Weil der Sonntag in Gefahr sei ausgehöhlt zu werden, bedürfe er eines wirksamen Schutzes. „Der Sonntag, an dem die Geschäfte ruhen und nichts zu verdienen ist, gerät immer mehr unter Rechtfertigungsdruck“, stellt Bischof Fürst fest. Dem gegenüber betont er, es sei eine aus der Erfahrung der Menschheitsgeschichte erwachsene zentrale Errungenschaft, dass es um des Menschen willen diesen Tag der Ruhe geben müsse. In dem Sabbatgebot der Bibel, das dem christlichen Sonntag zugrunde liegt, werde „ein Wissen um den auf Ruhe, Gemeinschaft und Beziehung angelegten Menschen“ deutlich. Es mache das Menschsein aus, „dass er innehält,
um die Wirklichkeit des Lebens tiefer wahrzunehmen“, betont der Bischof. Der Wunsch „ein schönes Wochenende“ drücke unbewusst aus, dass der Sonntag erst am Ende komme. Es gehe aber darum, dass er als erster Tag der Woche am Anfang stehe und so Gelegenheit gebe, „die Priorität zu setzen, die uns von Gott her gegeben ist“.

Der Rottenburger Bischof betont in seinem Hirtenschreiben, das Leben werde mitgeprägt durch Einkommen, durch die Sorge um Verdienstmöglichkeiten, durch Arbeits- und Berufsleben. Aber der Mensch gehe nicht in dem auf, was er leiste. Der Sonntag, so Bischof Fürst, sei ein „stetes Denk-Mal im Dahinfließen der Lebenszeit“. Er sei unbezahlbar. Ihn aus reinen Kosten-Nutzen-Erwägungen auszuhöhlen oder gar auf ihn zu verzichten, nehme dem Menschen mehr weg, als noch so gute Verkaufszahlen je einbringen könnten.