Weihe

Diakonweihe im Münster

Foto: Thomas Warnack

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider verweist in seiner Predigt auf die Besonderheit des Ständigen Diakonats.

Bei einem festlichen Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Gerhard Schneider wurden im Münster „Unserer Lieben Frau“ in Zwiefalten mit Johannes Kurschatke, Dennis Mangold, Toni Babić, Andreas Groll und Markus Röhrenbach fünf Männer zu Ständigen Diakonen geweiht.

Frage an die Ehefrauen

In seiner Predigt ging Weihbischof Dr. Schneider auf die Besonderheit des Diakonats ein: „In jedem Fall wirkt Ihr Dienst auch dadurch, dass Sie ihn in Ihren Familien tun. Es ist ja eine ganz eindrückliche Besonderheit gerade Ihres Dienstes als Ständige Diakone, dass Sie als Ehemänner und Familienväter wirken“, sagte er. Einer der bewegendsten Momente während der Weihe sei daher die Frage an die Ehefrauen, ob sie bereit seien, diesen Dienst zu unterstützen.

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„Ein prophetisches Zeichen“

„Sie tragen diesen Dienst gemeinsam und gerade dadurch erhält er ein ganz besonderes Charisma in der Kirche“, stellte der Weihbischof fest und schloss an: „Auch Jahrzehnte nach der Einführung dieser Form des Ständigen Diakonats bleibt der Dienst etwas sehr Bemerkenswertes. Er zeigt, dass sich kirchliche Ämter und Dienste in großem Konsens weiter entwickeln und entfalten können zum Heil der Menschen. Das ist ein prophetisches Zeichen. Gerade heute.“

Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört zu den Pionieren

Erik Thouet, Bischöflicher Beauftragter für die Ausbildung zum Ständigen Diakonat in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, erinnert daran, dass das Amt des Ständigen Diakons beim Zweiten Vatikanischen Konzil wieder eingeführt worden war und im April 1968 in Köln dann die ersten Ständigen Diakone weltweit geweiht wurden. „Am 3. November 1968 folgte schon die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit der Weihe von neun verheirateten Männern im Kloster Reute. Wir gehören also zu den Vorreitern, den Pionieren dieses kirchlichen Amtes.“

13 Männer beginnen Ausbildung

Heute seien Diakone aus dem Leben der Kirche nicht mehr wegzudenken. Männer, die sich neben, in und über ihren Beruf hinaus für Gott und die Menschen einbrächten, in der Regel ehrenamtlich. Dabei sei der Dienst am Anderen gewissermaßen die Schlüsselqualifikation des Diakons. 2021 hätten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 13 Männer neu mit der Ausbildung zum Ständigen Diakon begonnen. „Das ist die höchste Zahl seit 1968“, freut es Erik Thouet und we verweist darauf, dass es auf der Homepage des "Aus­bildungs­zentrums zum Ständigen Diakonat" weitere Informationen für Interessierte gibt.

Pressebilder zum Download

Bilder von der Weihe und den geweihten Ständigen Diakonen gibt es hier zum download.

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