„Die Herzen der Menschen erreichen“

„Ich hoffe, dass der Papst Argentinien die Herzen der Menschen auf allen Kontinenten erreicht.“ Dabei werde sich der Blick des neuen Papstes besonders auf die Armen richten, was sein gewählter Name verspreche. Mit Blick auf die Ökumene verwies Bischof Fürst besonders auf die Situation in Deutschland, das Stammland der Reformation. Er hoffe, dass auch der neue Pontifex diese spezielle deutsche Situation in einem zunehmend säkularisierten Umfeld wahrnehmen und ernst nehmen werde.

Mit Blick auf die Glaubwürdigkeit der Kurie in Rom wünschte Bischof Fürst dem neuen Papst klare Urteilsfähigkeit und umsichtige Durchsetzungsfähigkeit. Die Kurie möge sich unter der Führung Papst Franziskus’ zu einer hilfreichen Institution entfalten, die in den Ortskirchen das Leben aus der Kraft des Evangeliums in der modernen Welt fördert. „Die Menschen sollen die christliche Botschaft der Nächstenliebe und Barmherzigkeit einladend und anregend spüren können“. Zugleich die Einheit der Kirche zu wahren und Freiräume für religiöse und kulturelle Vielfalt jeweils vor Ort zu fördern, bedeutet nach Bischof Fürsts Überzeugung eine enorme Aufgabe für den neuen Papst, den ersten Lateinamerikaner auf dem Stuhl Petri. „Dazu erbitte ich Gottes Segen und bitte die Gläubigen, für den Heiligen Vater zu beten.“
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