„Differenzen und Missverständnisse ausgeräumt“

Rottenburg/Obermarchtal. 17. Mai 2014. Bischof Gebhard Fürst hat die Kooperation zwischen Land und Kirchen bei der Reform des Bildungsplans Baden-Württemberg als positiv gewürdigt. Anfängliche Differenzen und Missverständnisse hätten ausgeräumt werden können, sagte der Bischof am Samstag in Obermarchtal beim traditionellen Religionslehrertag. Es zeichne sich ein auf einem soliden und von gesellschaftlichem Konsens getragenes Ergebnis bei der Gestaltung des neuen Bildungsplans ab.

Besonders zuversichtlich zeigte sich Bischof Fürst, dass der anthropologische Rahmen für den revidierten Bildungsplan auf dem christlichen Menschenbild und fest auf dem Boden der Landesverfassung basieren werde. Der Toleranzbegriff ziele nun nicht mehr einseitig auf sexuelle Vielfalt, sondern beziehe die kulturelle, ethnische und religiöse Vielfalt ein. Zudem betonte der Bischof, die weitere Profilierung des Religionsunterrichts an den Schulen werde mit großem Wohlwollen seitens des Landes unterstützt.

Am Religionslehrertag unter dem Motto „Was die Welt zusammenhält“ nahmen 160 Lehrerinnen und Lehrer teil. Das Kultusministerium war vertreten durch Ministerialdirektor Dr. Jörg Schmidt. Zudem referierte Prof. Dr. Herbert Rommel (PH Weingarten).

Uwe Renz

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