Diözesanjustitiar zum außerplanmäßigen Professor ernannt

Hammer wird weiterhin für die Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig sein und lediglich nebenamtlich einen Lehrauftrag an der Universität Tübingen als habilitierter Universitätslehrer wahrnehmen. Als Privatdozent lehrte Hammer dort schon seit 2000 und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Beiträge, vorwiegend auf den Gebieten des Staatskirchen- und Denkmalschutzrechts. Hammer lebt mit seiner Frau Uta und seinen Kindern Victoria und Ferdinand in Rottenburg.

Hammer wurde 1957 in Stuttgart geboren und wuchs in Weil der Stadt/Kreis Böblingen auf. Er studierte in Tübingen und Würzburg Rechtswissenschaften und war am Tübinger Lehrstuhl von Prof. Martin Heckel als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent tätig. 1993 promovierte Hammer mit einer Dissertation über die geschichtliche Entwicklung des Denkmalrechts in Deutschland (erschienen beim Mohr-Verlag in Tübingen 1995) mit dem Prädikat summa cum laude. Er wurde 1999 für die Fächer Öffentliches Recht und Kirchenrecht habilitiert. Das Thema der Habilitationsschrift lautet "Rechtsfragen der Kirchensteuer" (erschienen wiederum beim Mohr-Verlag 2002).

1999/2000 nahm er während zwei Semestern eine Lehrstuhlvertretung an der Ludwig-Maximilians-Universität München wahr (Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht), 2001 wurde Hammer Rechtsanwalt in Biberach (Kanzlei Maccari & Partner) und ist seit dem 1. April 2002 bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig, seit 1. April 2003 als deren Kanzler und Justitiar. In dieser Funktion berät er die Diözesanleitung in wichtigen rechtlichen Fragen und vertritt die Diözese in Rechtsstreitigkeiten.