Diözese begrüßt Einführung des erweiterten Führungszeugnisses

Dies eröffnet auch den Trägern von Kindergärten, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in kirchlicher Trägerschaft sowie den Verantwortlichen der kirchlichen Jugendarbeit die Möglichkeit, sich künftig in weit größerem Umfang als bisher darüber zu informieren, ob Stellenbewerberinnen und –bewerber wegen Sexualdelikten an Kindern und Jugendlichen vorbestraft sind. Außerdem unterstützt es die Präventionsbemühungen der Diözese und der kirchlichen Verbände und Trägerorganisationen.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart wird sich bei ihren eigenen Anstellungsverfahren die neuen staatlichen Regelungen zunutze machen und bei allen Neueinstellungen in Arbeitsbereichen mit Kindern und Jugendlichen die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangen. Bewerberinnen und Bewerber können dieses Zeugnis beim Bundeszentralregister anfordern. Es stellt künftig eine Voraussetzung für den Abschluss eines Arbeitsvertrags dar. Entsprechende Regelungen für andere Tätigkeitsbereiche in der Diözese sind in Vorbereitung.

Dr. Thomas Broch