Diözese schafft familienfreundliches Dienstrecht

Dies setzt sie auch als Dienstgeberin durch familienfreundliche dienstrechtliche Regelungen um. Hinter der Überschrift „Änderung des Kirchenbeamtenstatus zur Einführung von Teilzeitbeschäftigung aus familiären Gründen unter der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit“ im Amtsblatt der Diözese verbirgt sich folgender Sachverhalt: Beamtinnen und Beamte im kirchlichen Dienst mit Kindern unter zehn Jahren konnten bislang aus familiären Gründen nur eine Teilzeitbeschäftigung von mindestens 50 Prozent beantragen; jetzt kann die Arbeitszeit auch weniger als 50 Prozent betragen, muss allerdings mindestens ein Viertel der regulären Arbeitszeit umfassen. Die Kirchenbeamten können diese Regelung bis zu acht Jahre lang in Anspruch nehmen. Dasselbe gilt, wenn sie zu Hause einen pflegebedürftigen Angehörigen betreuen müssen. Für die Angestellten im kirchlichen Dienst galt diese Regelung schon länger, jetzt kommen auch die Beamtinnen und Beamten – anders als ihre Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst – in den Genuss dieser Bestimmung.