Direktor Martin Fahrner zum Monsignore ernannt

Bischof Gebhard Fürst hat ihm die Ernennung am Mittwoch, 27. Mai, in einer Feier im Tübinger Wilhelmsstift überreicht.

Martin Fahrner wurde am 28. Juni 1967 in Tübingen geboren In den Jahren 1986 bis 1991 studierte er katholische Theologie in Tübingen und Mexiko. Am 14. März 1992 wurde er zum Diakon, am 19. Juni 1993 in Neresheim zum Priester geweiht. Seinen priesterlichen Dienst begann er in den Jahren 1993 bis 1995 als Vikar in Ulm-Söflingen, Mariä Himmelfahrt, und von 1995 bis 1997 in Wasseralfingen und Hofen, St. Stephanus und St. Georg. Am 5. Oktober 1997 wurde er zum Pfarrer in St. Maria Himmelfahrt in Schramberg ernannt. Am 4. Mai 1999 wurde er zum Dekan des Landkapitels Oberndorf gewählt. Zu seiner Pfarrei erhielt er zusätzlich am 1. Februar 2003 die Administration der Pfarrgemeinde St. Michael in Lauterbach und der Pfarrgemeinde Heilig Geist in Schramberg am 1. August 2003. Seit 1. April 2005 ist Martin Fahrner Direktor am Wilhelmsstift Tübingen, in dem die Priesteramtskandidaten der Diözese während ihres Studiums leben und auf den Dienst als Priester vorbereitet werden.
In der Würdigung zu der Ernennung zum Monsignore heißt es, Direktor Martin Fahrner habe sich bereits während seiner Tätigkeit als Pfarrer und Dekan „als hochqualifizierter Theologe und Seelsorger erwiesen“ und junge Männer als Praktikanten und Diakone in ihrer Vorbereitung auf den Dienst als Priester begleitet. In seinem jetzigen Amt habe er eine entscheidende und verantwortliche Funktion in der Ausbildung des Diözesanklerus inne. „Ohne Selbstüberheblichkeit“ gebe er aus einer tiefen Spiritualität heraus „glaubwürdig und überzeugend Zeugnis“ und begegne den ihm anvertrauten Menschen „zugewandt und einfühlsam“. Seine Begegnungs- und Gesprächsfähigkeit, die ihn in besonderer Weise auszeichne, bewähre sich auch in seiner Tätigkeit als Gemeindeberater und in der Organisationsentwicklung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, in die er sich mit großem Engagement einbringe.