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Dompfarrer wechselt nach Oberschwaben

Harald Kiebler kommt als Leitender Pfarrer in die Seelsorgeeinheit Ravensburg-Mitte.

Nach 20 Jahren in der Rottenburger Domgemeinde St. Martin wird Monsignore Harald Kiebler Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Ravensburg-Mitte. Zu ihr gehören die Kirchengemeinden Liebfrauen, Christkönig, St. Christina und St. Jodok sowie die polnische und die kroatische muttersprachliche Gemeinde.

Zuletzt tat der 55-Jährige neben dem Dom auch in der Rottenburger Morizgemeinde sowie in den Kirchengemeinden Bad Niedernau, Bieringen, Hailfingen, Kiebingen, Obernau, Seebronn und Weiler seinen Dienst. Der Beginn in Ravensburg ist für März 2022 geplant.

Geboren in Eberhardszell machte Kiebler am Biberacher Wieland-Gymnasium Abitur. Nach Studienjahren in Tübingen und Mexiko-Stadt sowie einem Diakonatsjahr im Rottenburger Dom und Seebronn weihte ihn Bischof Walter Kasper 1992 in Weingarten zum Priester. Seine Vikarszeit führte den Geistlichen nach Laupheim und nach Münsingen, wo er 1996 mit Bremelau, Magolsheim und Bichishausen seine erste Pfarrstelle antrat. Dort gehörte die Militärseelsorge zu seinen Aufgaben.

In Rottenburg war Kiebler nach dem Weggang der Franziskaner 2016 auch für die Wallfahrtskirche im Weggental zuständig.  Wertvolle historische Funde entdeckten Archäologen während seiner Amtszeit in der Sülchenkirche vor den Toren der Stadt, in der sich die Grablege der Bischöfe befindet. Nun kehrt der Priester nach Stationen auf und jenseits der Alb wieder in seine oberschwäbische Heimat zurück. Er wird Nachfolger von Pfarrer Hermann Riedle, der im vergangenen Jahr nach Tettnang wechselte.