„Draußen zuhause, drinnen gestärkt“

Rottenburg/Stuttgart. 26. Juni 2016. Für ihren Dienst als künftige Pastoralreferentinnen und -referenten in der Diözese beauftragt Weihbischof Thomas Maria Renz sieben Frauen und fünf Männer. Nach ihrem Diplomstudium der katholischen Theologie und ihrer seelsorglichen Ausbildung als Pastoralassistentinnen und -assistenten in Gemeinden sowie in Rottenburg erhalten sie am Samstag (1. Juli) in einem Gottesdienst unter dem Motto „Draußen zuhause, drinnen gestärkt“ um 14.30 Uhr in der Kirche St. Elisabeth in Stuttgart den Auftrag für ihren Dienst. Die Diplomtheologinnen und -theologen arbeiten künftig vorwiegend in Seelsorgeeinheiten der Diözese in hauptberuflichen Teams aus Priestern, Diakonen sowie Gemeindereferentinnen und -referenten. Zusammen mit den zwölf Frauen und Männern aus der Diözese wird gleichzeitig eine weitere Pastoralreferentin beauftragt, die ihre Ausbildung in einer anderen Diözesen absolviert hat und bereits für die Diözese Rottenburg-Stuttgart im Einsatz ist. Beauftragt werden:

Claudius Fischer (30) ist verheiratet und stammt aus der Gemeinde St. Anna in Tuningen, Dekanat Rottweil. Er studierte Theologie in Tübingen und Madrid und wurde in der Seelsorgeeinheit (SE) Südliches Strohgäu ausgebildet. Nach seiner Beauftragung wird er auch künftig in dieser SE im Dekanat Ludwigsburg im Einsatz sein.

Philip Heger (33) stammt aus Gundelfingen/Donau in der Diözese Augsburg. Acht Jahre lang gehörte er der Ordensgemeinschaft der Kapuziner an und studierte Religionspädagogik in Eichstätt und katholische Theologie in Münster/Westfalen sowie in Washington D.C. Seine Assistenzzeit verbrachte er in der SE Am Dreifaltigkeitsberg im Dekanat Tuttlingen-Spaichingen. Nach der Beauftragung wechselt er in die Seelsorgeeinheiten Friedrichshafen-Mitte und Nord.

Magdalena Henken-Viereck (28), ist verheiratet und kommt aus der Kirchengemeinde St. Franziskus in Schwenningen. Nach ihrem Theologiestudium in Tübingen und im spanischen Salamanca war sie als Pastoralassistentin in der Gemeinde St. Gallus in Tettnang tätig. Nach ihrer Beauftragung wird sie in der SE Reutlingen-Mitte im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten im Einsatz sein.

Jens Jörgensmann (40) ist verheiratet und Vater eines Kindes. Er kommt aus Westernhausen im Dekanat Hohenlohe und absolvierte sein Theologiestudium in Frankfurt und Würzburg. Zuvor arbeitete er elf Jahre lang als Bankkaufmann. Nach seiner Zeit als Pastoralassistent in der Gemeinde St. Augustinus in Heilbronn wird er künftig in der SE L.A.M.M. (Löffelstelzen, Apfelbach, Markelsheim, Bad Mergentheim) im Dekanat Mergentheim tätig sein.

Dominik Kern (29) stammt aus Ehningen im Dekanat Böblingen. Sein Theologiestudium absolvierte er in Tübingen und Jerusalem. Seine Ausbildung führte ihn die SE Schwäbisch Gmünd-Mitte. Künftig wird er mit einem Stellenanteil von 50 Prozent als Geistlicher Leiter für den Diözesanverband der Katholischen Landjugendbewegung von Biberach aus tätig sein. Mit weiteren 50 Prozent wird er die neu geschaffene Stelle eines Seelsorgers für die BDJK-Ferienwelt in der Diözese bekleiden.

Magdalena Kopf (29) stammt aus dem bayerischen Freising und studierte Theologie in Tübingen und Lyon. Ihre Tätigkeit als Pastoralassistentin absolvierte sie in der SE Fellbach. Nach ihrer Beauftragung wird sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Dogmatik, Dogmengeschichte und ökumenische Theologie der Katholischen Fakultät Tübingen beschäftigt sein.

Julia Matheis (28) kommt aus der Gemeinde St. Michael in Hohentengen im Dekanat Saulgau. Ihr Studium der Theologie absolvierte sie in Tübingen. Nach ihrer Zeit als Pastoralassistentin in der SE Stuttgart-Neckar wird sie künftig in der SE Stuttgart-Nordwest im Stadtdekanat Stuttgart tätig sein.

Sandra-Maria Ochs (40) ist verheiratet, Mutter von zwei Söhnen und stammt aus der Erzdiözese Freiburg. Nach ihrem Theologiestudium in Freiburg war sie zunächst als Pastoralreferentin in Heidelberg tätig und ging anschließend in Elternzeit. Seit September 2016 ist sie mit einem Stellenumfang von 30 Prozent in der SE Neckarsulm im Einsatz, wo sie auch nach der Beauftragung beschäftigt sein wird.

Bernd Reiser (35) kommt aus der Gemeinde St. Nikolaus in Friedrichshafen. Vor seinem Theologie-Studium in Tübingen und Freiburg war er zunächst in seinem Ausbildungsberuf als Sozialversicherungsfachangestellter tätig. Seine Assistenzzeit führte ihn in die SE Neckar-Aich im Dekanat Esslingen-Nürtingen. Künftig wird er mit einer 50-Prozent-Stelle als Geistlicher Leiter bei der Katholischen Studierenden Jugend sowie mit dem gleichen Stellenumfang in der SE Wernau tätig sein.

Cornelia Reus (28) stammt aus der Kirchengemeinde St. Josef und St. Martin in Herrenberg. Ihr Studium der Theologie absolvierte sie in Tübingen und an der Päpstlichen Universität Santiago de Chile. Nach ihrer Zeit als Pastoralassistentin in der SE L.A.M.M. in Bad Mergentheim wird sie künftig als Pastoralreferentin mit 50 Prozent in der SE Heilbronn-Sontheim und Horkheim sowie mit 50 Prozent in der Hochschulseelsorge an der Hochschule Heilbronn tätig sein.

Felicitas Schaaf (28) kommt aus der Gemeinde St. Josef in Böbingen im Dekanat Ostalb. Ihr Studium der Theologie absolvierte sie in Tübingen und Münster. Nach ihrer Zeit als Pastoralassistentin in der SE Stuttgart-West und Botnang wird sie künftig als Pastoralreferentin in der SE Unterm Staufen im Dekanat Göppingen-Geislingen tätig sein.

Anna Szczepanska (41) stammt gebürtig aus Polen und kommt aus der Diözese Tschenstochau. Zehn Jahre lang gehörte sie der Ordensgemeinschaft der Schwestern des Heiligen Josef in Polen an. Sie studierte Theologie an der Päpstlichen Universität in Breslau. Nach ihrer Ausbildungszeit in der SE Seegemeinden in Friedrichshafen wird sie künftig als Pastoralreferentin in der SE Crailsheim im Einsatz sein.

Sarah Wunsch (28) ist verheiratet, Mutter einer Tochter, und kommt aus der Kirchengemeinde Heilig Geist in Steinheim. Nach ihrem Theologie-Studium in Tübingen absolvierte sie ihre Assistenzzeit in der SE Filderstadt im Dekanat Esslingen-Nürtingen. Nach der Beauftragung und der Geburt ihres zweiten Kindes wird sie zunächst in Elternzeit gehen.